Hertha BSC: Gelingt ein Coup mit Josip Brekalo?
Gespräche mit Real Oviedo laufen
Erst seit August bei Real Oviedo: Josip Brekalo. © IMAGO / Pressinphoto
Vor einer Woche hat Stefan Leitl zwar nicht ausgeschlossen, dass Hertha BSC spät noch auf dem Wintertransfermarkt tätig wird, allerdings zugleich als Voraussetzung Abgänge genannt.
In dieser Hinsicht ist bislang zwar nichts passiert, vielmehr ist ein zwischenzeitlich im Raum stehender Abgang von Julian Eitschberger sogar vom Tisch, aber eine Beteiligung an einem Weiterverkauf von Santiago Ascacibar sorgt dennoch für ein gewisses Budget, das auch weiter mögliche Abgänge von Agustin Rogel oder Tim Hoffmann erweitern könnten. Ebenso ein Verkauf von Diego Demme, wobei es um das kolportierte Interesse von Spezia Calcio am Mittelfeldroutinier schnell wieder ruhig geworden ist.
Unterdessen berichtet Transferinsider Fabrizio Romano, dass sich Hertha BSC in Gesprächen mit Real Oviedo über einen Wechsel von Josip Brekalo befinden soll. Der 27 Jahre alte Kroate, der einst für den VfB Stuttgart und den VfL Wolfsburg spielte, kam erst im vergangen August ablösefrei vom AC Florenz nach Spanien, ist dort bei 14 überwiegend kurzen Einsätzen in La Liga aber keine Stammkraft.
Interessenten auch in Italien
Durchaus möglich daher, das Oviedo offen ist für einen Abgang des 35-fachen Nationalspielers, dessen letztes Länderspiel aus dem Herbst 2023 datiert und dessen Chancen auf die Teilnahme an der WM 2026 wohl nur mit einer starken Rückrunde noch halbwegs vorhanden wären.
Neben Hertha BSC sollen sich auch italienische Vereine um Brekalo bemühen, doch die Berliner sind laut Romano in der Favoritenrolle. Ins Raster passen würde der dribbel- und schussstarke Offensivmann in jedem Fall, würden die Hertha-Verantwortlichen doch gerne die Optionen auf den Flügeln erweitern.
Ob es am Wochenende eine Vollzugsmeldung gibt, bleibt abzuwarten und dürfte nicht zuletzt auch von den Modalitäten abhängen. Denn klar ist, dass die Berliner keinen großen Spielraum haben und vermutlich sogar eine Leihe bevorzugen würden.
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