Hertha BSC: Linke Abwehrseite mit David Puczka statt Michal Karbownik?
Österreichischer U21-Nationalspieler wird beobachtet
Seit 2024 bei Juventus: David Puczka. © IMAGO / NurPhoto
Sechs Punkte Rückstand auf den dritten Platz sind bei noch fünf ausstehenden Spielen zwar nach wie vor keine unüberwindbare Hürde, doch hat die 0:1-Niederlage am zurückliegenden Wochenende gegen den 1. FC Kaiserslautern die zuvor wieder etwas stärker aufgekommenen Hoffnungen bei Hertha BSC auf eine erfolgreiche Aufholjagd im Aufstiegsrennen doch enorm gedämpft.
Realistischerweise muss man in der Hauptstadt von einem weiteren Jahr in der 2. Bundesliga ausgehen, in dem dann möglicherweise mehrere Leistungsträger der aktuellen Mannschaft nicht mehr zur Verfügung stehen werden. Tjark Ernst, Linus Gechter, Kennet Eichhorn und Fabian Reese haben allesamt längst andernorts Interesse geweckt und dürften mit ihrem Mix aus nachgewiesener Qualität und Perspektive kaum für eine weitere Zweitliga-Spielzeit zu begeistern sein.
Offen ist, ob Michal Karbownik über diese Saison hinaus in Berlin bleibt. Im Gegensatz zu den längerfristig gebundenen Reese und Co. besitzt der Pole nur einen Vertrag bis Ende Juni und könnte dann ablösefrei gehen. Weil sich Karbownik andere Optionen bieten, angesichts eines kolportierten Angebots von Werder Bremen sogar in der Bundesliga, wird es für die Hertha-Verantwortlichen nicht einfach, den 25-Jährigen zu halten.
Auch Salzburg interessiert
Für den Fall der Fälle wäre man in Berlin aber vorbereitet und hat für die linke Abwehrseite, auf der Allrounder Karbownik ohnehin keine Optimallösung darstellt, offenbar schon eine Alternative im Blick. Laut dem italienischen Sportjournalisten Nicolo Schira soll sich Hertha BSC wie unter anderem auch Red Bull Salzburg für David Puczka interessieren, der 2024 von Admira Wacker zu Juventus Turin gewechselt ist und aktuell für die zweite Mannschaft der Alten Dame in der Serie C spielt.
Der 21-Jährige, der in neun U21-Länderspielen für Österreich zwei Tore erzielt hat, kann dank seiner Offensivqualitäten auch eine Reihe weiter vorne spielen, wäre aber in erster Linie ein potentieller neuer Linksverteidiger, für den Hertha BSC aufgrund eines bis 2027 datierten Vertrages allerdings eine Ablöse aufbringen müsste – sofern dem Youngster nicht sogar bei Juve eine Chance winkt, was sich erst in der Sommervorbereitung entscheiden könnte.
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