Hertha BSC: Michael Cuisance bei Nicht-Aufstieg weg?
Ein Aderlass könnte drohen
Bis 2029 an Hertha BSC gebunden: Michael Cuisance. © IMAGO / Matthias Koch
Verloren ist noch nichts, doch nach der jüngsten 2:3-Niederlage gegen Hannover 96 und generell nur sechs Punkten aus den ersten fünf Partien der Rückrunde wird es für Hertha BSC nicht einfach, noch entscheidend ins Aufstiegsrennen eingreifen zu können.
Vom aktuellen sechsten Tabellenplatz aus sind es sieben Punkte Rückstand auf Rang drei und sogar acht Punkte zum ersten Aufstiegsplatz. Damit ist klar, dass die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl erst einmal nicht mehr viel liegen lassen darf und am besten eine Serie hinlegen sollte, um doch noch ganz oben mitmischen zu können.
Für den Fall, dass der Sprung ins Oberhaus entgegen der Hoffnungen und ein Stück weit auch der Erwartungen im vergangenen Sommer nicht gelingt, droht Hertha BSC womöglich ein größerer Aderlass. Nach Informationen der Sport Bild (Ausgabe vom 18. Februar 2026) haben sich intern in den vergangenen Wochen gleich mehrere Eckpfeiler zu einer Zukunft in Berlin bekannt, wenn der Aufstieg gelingen sollte.
Abgang von Kennet Eichhorn wohl unvermeidbar
Allen voran Fabian Reese will unbedingt mit Hertha BSC erstklassig spielen, aber auch Tjark Ernst würde sich im Aufstiegsfall wohl keine größeren Gedanken darüber machen, seine Ausstiegsklausel zu ziehen. Beim wie Ernst umworbenen Linus Gechter ist der Aufstieg wohl die einzige Chance für die Berliner, einen Abgang zu vermeiden, mit dem sich im Falle des Misserfolges auch andere Akteure beschäftigen könnten.
Etwa der in der Vergangenheit schon andernorts gefragte Marton Dardai sowie Paul Seguin und Michael Cuisance. Sowohl bei der Verpflichtung Seguins im letzten Sommer als auch bei der Vertragsverlängerung mit Cuisance im vergangenen Mai wurde laut der Sport Bild besprochen, dass im Aufstiegsfall ein Wechsel 2026 kein Thema ist. Gelingt die Rückkehr in die Bundesliga nicht, könnte gerade Cuisance seine Möglichkeiten auf dem Markt ausloten.
Sicher scheint unterdessen unabhängig von der künftigen Klassenzugehörigkeit, dass Kennet Eichhorn nicht zu halten ist. Wie die Sport Bild weiter berichtet, will das Top-Talent zu einem Top-Klub, um regelmäßig auf hohem Niveau trainieren zu können.
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