Hertha BSC: Mit Branimir Hrgota und ohne Toni Leistner in die Zukunft?

Offensivmann von Greuther Fürth offenbar im Anflug

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 07.05.26 | 06:38
© IMAGO / Zink

Jubelt wohl bald im Trikot von Hertha BSC: Branimir Hrgota. © IMAGO / Zink

Nach nur einem Punkt aus den letzten vier Spielen will sich Hertha BSC am Sonntag im letzten Heimspiel der Saison gegen die SpVgg Greuther Fürth versöhnlich von den Fans in die Sommerpause verabschieden. Aber nicht nur, um die Stimmung am Ende einer abermals enttäuschenden Spielzeit etwas aufzuhellen, wird von den Berlinern nochmal ein engagierter Auftritt erwartet, sondern auch wegen des Gegners.

Wie im Saisonfinale für den letzten Auswärtsgegner Arminia Bielefeld geht es auch für Fürth noch um wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Um gar nicht erst den Verdacht der Wettbewerbsverzerrung aufkommen zu lassen, allerdings auch nach der schwachen Vorstellung am vergangenen Wochenende beim 1. FC Magdeburg (0:1) fordert Trainer Stefan Leitl eine deutliche Steigerung seiner Mannschaft.

Auf Fürther Seite wird unterdessen ein Spieler dabei sein, den Leitl aus gemeinsamen Zeiten bei der SpVgg bestens kennt und offenbar zur neuen Saison in die Hauptstadt holen will. Denn laut einem Bericht von Reviersport steht Branimir Hrgota, der erst vor wenigen Tagen seinen Abschied aus Fürth nach sieben Jahren angekündigt hat, vor einem ablösefreien Wechsel zur Hertha.

Kein neuer Vertrag für Leistner

Der 33 Jahre alte Schwede soll sich mit der Alten Dame bereits einig sein und nach dem Fürther Gastspiel im Olympiastadion auch einigermaßen zeitnah als Sommerzugang präsentiert werden. Mit Hrgota bekommt Leitl dann nicht nur einen alten Bekannten, sondern trotz schon etwas fortgeschrittenen Fußballer-Alters auch einen Offensivspieler, der noch immer dazu in der Lage ist, Spiele mit wenigen Aktionen zu entscheiden.

Nicht mehr antreffen wird Hrgota bei Hertha BSC wohl Toni Leistner. Wie der kicker berichtet, wurde der 35 Jahre alte Innenverteidiger darüber informiert, dass sein auslaufender Vertrag nicht verlängert. Eine automatische Verlängerung, die für den Aufstiegsfall vereinbart gewesen wäre, ist nicht mehr möglich.

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