Hertha BSC: Nikolas Polster als neue Nummer eins im Gespräch
Österreicher einer von mehreren Kandidaten
Seit 2024 in Wolfsberg: Nikolas Polster. © IMAGO / GEPA pictures
Dass Hertha BSC laut kicker vom Transfer von Noel Aseko für zwölf Millionen Euro vom FC Bayern München zu Eintracht Frankfurt dank einer 2022 mit dem deutschen Rekordmeister vereinbarten Weiterverkaufsbeteiligung mit gut einer Million Euro profitiert, kommt alles andere als ungelegen. Schließlich ist der Hauptstadtklub trotz der bereits erzielten Ablöseeinnahmen von in Summe mehr als 25 Millionen Euro für Kennet Eichhorn (Bayer Leverkusen), Fabian Reese (VfL Wolfsburg), Michaël Cuisance (RC Lens) und Tjark Ernst (Feyenoord Rotterdam) weiterhin finanziell alles andere als auf Rosen gebettet.
Obwohl der eingeschlagene Konsolidierungskurs zwingend beibehalten werden soll und auch muss, suchen die Berliner noch nach mehreren Verstärkungen. Kommen sollen unter anderem ein linker Verteidiger und ein Mittelstürmer – sowie eine neue Nummer eins als Nachfolger von Ernst, für dessen Rolle aktuell neben Marius Gersbeck nur noch die Talente Tim Goller und Konstantin Heide im Kader stehen.
Polster bereit für den nächsten Schritt
Nach Informationen von Sky-Reporter Philipp Hinze haben die Hertha-Verantwortlichen aber ihre Fühler nach einem neuen Torhüter ausgestreckt. Dabei gilt das Augenmerk derzeit noch mehreren Kandidaten, zu denen Nikolas Polster vom Wolfsberger AC gehört.
Der 24-Jährige hat von der U15 bis zur U21 alle Nachwuchsauswahlmannschaften Österreichs durchlaufen und gehörte im vergangenen Jahr auch schon mehrfach zum Kader der A-Nationalmannschaft, wurde bisher aber noch nicht eingesetzt und auch für die WM 2026 nicht berücksichtigt.
Polster kann auf die Erfahrung aus 59 Spielen in der österreichischen Bundesliga zurückblicken und immerhin auf drei internationale Partien. Ein Jahr vor dem Ende seines aktuellen Vertrages fühlt sich der gebürtige Wiener nun bereit für den nächsten Schritt und würde laut Sky gerne nach Deutschland wechseln. Momentan ist aber noch offen, ob sich die Personalie in Verbindung mit Hertha BSC konkretisiert. Die möglichen Alternativen und die Höhe der Ablöse könnten dabei entscheidende Faktoren sein.
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