Hertha BSC: Mit Josip Brekalo, aber ohne Fabian Reese in die neue Saison?
Kapitän weckt wieder in der Bundesliga Begehrlichkeiten
Fünf Torbeteiligungen in sieben Spielen: Josip Brekalo. © IMAGO / Jan Huebner
Mit dem Rückenwind von zehn Punkten aus den letzten vier Spielen gastiert Hertha BSC am heutigen Samstag bei Dynamo Dresden und sicherlich mit dem Ziel, den Lauf fortzusetzen. Während ein Dreier in Elbflorenz die Hoffnungen auf eine Aufholjagd in Richtung Aufstiegsplätze noch einmal befeuern könnte, wäre eine Niederlage bei aktuell schon sieben Zählern Rückstand auf den dritten Platz wohl schon gleichbedeutend mit dem Ende aller ohnehin seit Wochen nur noch leisen Bundesliga-Träume.
Auf Planungssicherheit für die neue Saison würden die Hertha-Verantwortlichen daher durchaus gerne noch eine Weile verzichten, wobei einige Personalien auf der Agenda stehen. Mit Tjark Ernst, Linus Gechter und dem kaum zu haltenden Top-Talent Kennet Eichhorn sind mehrere Profis seit längerem umworben und könnten sich bei Nicht-Aufstieg verabschieden.
Letzteres gilt bei aller Verbundenheit zu Stadt und Verein auch für Fabian Reese, der mit 28 Jahren nicht mehr ewig Zeit hat, um es in die Bundesliga zu schaffen. Reeses Berater Dusan Jevtic machte nun in Bild kein Geheimnis daraus, dass sich seinem Schützling Alternativen bieten würden: „Es ist richtig, dass es mehrere Interessenten aus der Bundesliga gibt.“
Zehn Millionen Euro als Schmerzgrenze bei Fabian Reese?
Weitergehend wollte sich Jevtic nicht äußern, um in der heißen Saisonphase nicht für Unruhe zu sorgen, doch sollte der Aufstieg erneut verpasst werden, gilt ein Abgang Reeses trotz eines bis 2030 laufenden Vertrages als nicht ausgeschlossen. Immerhin würde im Gegenzug eine stattliche Ablöse in die Hertha-Kassen fließen. Bild verortet die Berliner Schmerzgrenze bei knapp zehn Millionen Euro.
In Berlin bleiben wird derweil aller Voraussicht nach Josip Brekalo. Der im Winter von Real Oviedo verpflichtete Kroate hat sich nach kurzer Anlaufzeit mit drei Toren und zwei Vorlagen in sieben Einsätzen zum Leistungsträger aufgeschwungen, sodass sehr wahrscheinlich eine Verlängerungsoption greifen wird. Absolviert Brekalo die Hälfte aller möglichen Partien der Rückrunde von Beginn an, verlängert sich das Arbeitspapier des 27-Jährigen bis 2027. Bei nur noch zwei fehlenden Startelfeinsätzen kann wohl nur eine Verletzung den längerfristigen Verbleib des Offensivmannes noch verhindern.
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