Hertha BSC: Noch ein weiteres Jahr mit Toni Leistner?

Verlängerungsoption greift nur im Aufstiegsfall

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 03.04.26 | 07:42
© IMAGO / Jan Huebner

Seit Sommer 2023 bei Hertha BSC: Toni Leistner. © IMAGO / Jan Huebner

Nach zehn Punkten aus den letzten vier Spielen ist bei Hertha BSC doch nochmal etwas Hoffnung auf den Aufstieg aufgekommen, wobei in Anbetracht der Ausgangsposition mit sieben Zählern Rückstand auf Platz drei und nur noch sieben ausstehenden Spielen schon auch klar ist, dass die Berliner einen annähernd perfekten Endspurt benötigen, soll der Weg tatsächlich noch ins Oberhaus führen.

Bei Dynamo Dresden wartet allerdings am Samstagabend gleich eine hohe Hürde, die übersprungen werden muss, sollen die Hoffnungen nicht vorzeitig zerplatzen. Unabhängig von der Tabelle ist das Gastspiel in seiner Geburtsstadt für Toni Leistner auch im fortgeschrittenen Fußballer-Alter von 35 Jahren keine gewöhnliche Partie. Erst recht nicht, weil der Routinier erstmals seit dem 22. Februar beim SC Paderborn (2:5) wieder in der Startelf von Trainer Stefan Leitl stehen könnte.

Vor der Länderspielpause kam Leistner beim 5:2-Sieg in Düsseldorf bereits nach neun Minuten für den verletzt ausgeschiedenen Marton Dardai in die Innenverteidigung. Dardai steht nun zwar wieder bereit, doch dafür droht der bei der U21 an der Schulter verletzte Linus Gechter sogar längerfristig auszufallen.

Leistner kündigt Gespräche an

Leistner winkt somit der 18. Startelfeinsatz in dieser Saison. Gelingt ein Sieg, dürfte der erfahrene Abwehrmann weiterhin auf eine automatische Vertragsverlängerung hoffen. Denn eine entsprechende Klausel greift nur im Aufstiegsfall. Ansonsten läuft Leistners Vertrag am 30. Juni aus, doch auch bei Verbleib in Liga zwei könnte es zu einer weiteren Zusammenarbeit mit Hertha BSC kommen.

„Wir wollen uns zeitnah zusammensetzen und die ersten Gespräche führen“, kündigte Leistner gegenüber Bild an und rührte in eigener Sache die Werbetrommel: „Ich fühle mich topfit, habe in diesem Jahr nur eine einzige Trainingseinheit verpasst. Und das aus privaten Gründen. Das muss in dem Alter erstmal jemand schaffen.“

Für den Fall, dass es in Berlin nicht weitergehen sollte, hat sich Leistner nach eigenen Angaben bisher keine Gedanken gemacht. Noch freilich hat der 1,90 Meter große Defensivmann die Möglichkeit, seinen Teil zu einer automatischen Verlängerung beizutragen.

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