Hertha BSC: Pascal Klemens und Dawid Kownacki auch 2026/27 an Bord?

Neue Perspektiven bei beiden Profis

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 18.03.26 | 07:36
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Zukunft noch offen: Pascal Klemens. © IMAGO / eu-images

Sieben Punkte bis Platz drei sind bei acht noch ausstehenden Spielen nach wie vor keine unüberwindbare Distanz, doch der am Wochenende gegen den VfL Bochum unmittelbar vor Schluss kassierte 1:1-Ausgleich war für Hertha BSC ein weiterer Nackenschlag, der kaum noch realistische Hoffnungen auf den Bundesliga-Aufstieg zulässt.

Vielmehr nehmen die Spekulationen darüber, welche Profis der Alten Dame bei Nicht-Aufstieg den Rücken kehren könnten, zu. Tjark Ernst, Linus Gechter, Kennet Eichhorn, Michael Cuisance und Fabian Reese werden in diesem Zusammenhang immer wieder genannt. Auch Pascal Klemens und Dawid Kownacki, die beide allerdings im Gegensatz zu den vorher genannten Profis ohnehin nur noch bis zum 30. Juni gebunden sind – bei beiden ist aber ein Verbleib in Berlin offenbar nicht ausgeschlossen.

Bremen würde Kownacki auch deutlich günstiger abgeben

Der zuletzt von Trainer Stefan Leitl wegen seiner ungeklärten Zukunft nicht berücksichtigte Klemens wird schon seit längerem immer wieder mit Erstligisten aus dem In- und Ausland in Verbindung gebracht. Konkret geworden ist es bislang aber wohl mit keinem anderen Klub. Stattdessen könnte es laut Bild zu einer Wende kommen, an die in Berlin schon kaum mehr jemand geglaubt hat.

Bei einem Treffen vor gut einer Woche sollen die Hertha-Verantwortlichen Klemens eine Perspektive in Berlin aufgezeigt haben, die der 21-Jährige für sich nicht auszuschließen scheint. Anstatt den Youngster ablösefrei zu verlieren, darf Hertha BSC nach der erfolgten Annäherung hoffen, mit Klemens verlängern und damit gleichzeitig einen Eckpfeiler der künftigen Mannschaft setzen zu können.

Bei Stürmer Kownacki, der gegen Bochum im 16. Einsatz sein viertes Tor erzielt hat, greift eine mit Werder Bremen vereinbarte Kaufpflicht mit einer Ablöse von 2,5 bis drei Millionen Euro nur im Aufstiegsfall. Werder würde den Polen aber laut Bild auch deutlich günstiger ziehen lassen und für gut eine Million Euro abgeben, um dessen Gehalt zu sparen. Damit Hertha BSC zuschlägt, muss Kownacki aber im Endspurt noch mehr Eigenwerbung betreiben als bislang.

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