Holstein Kiel: Gespräche mit dem FC Kopenhagen wegen Alexander Bernhardsson
Schwede könnte die Störche verlassen
Seit zweieinhalb Jahren in Kiel: Alexander Bernhardsson. © IMAGO / Eibner
Mit Sebastian Schonlau (Vancouver Whitecaps) und Faride Alidou (1. FC Kaiserslautern) hat Holstein Kiel in den vergangenen Tagen die Neuzugänge Nummer sechs und sieben präsentiert, die im Gegensatz zu den vorherigen Verpflichtungen von Ben Schmit (Eintracht Trier), Moritz Reimers (Hamburger SV II), Hiroki Sekine (Stade Reims), Taisei Abe (V-Varen Nagasaki) und Giorgi Kvilitaia (FC Metz) den deutschen Fußball allgemein und speziell die 2. Bundesliga kennen.
Weitere Neuzugänge sind im Bereich des Möglichen, aber es könnten auch noch Spieler den Verein verlassen, die Trainer Tim Walter nur ungern ziehen lassen würde. Das gilt allen voran für Alexander Bernhardsson, der nach seiner WM-Teilnahme mit Schweden aktuell noch im Urlaub weilt und danach nicht mehr zwingend nach Kiel zurückkehren wird.
Bernhardsson nur noch ein Jahr unter Vertrag
Nachdem ein Wechsel des variabel und bevorzugt als Rechtsaußen einsetzbaren Offensivspielers nicht zuletzt wegen eines nur noch bis 2027 laufenden Vertrages schon seit längerem im Raum steht, gibt es nun offenbar einen konkreten Interessenten.
Denn wie der schwedische Expressen berichtet, bemüht sich der FC Kopenhagen um Bernhardsson und befindet sich in diesem Zusammenhang auch schon in Gesprächen. Ob alle Seiten auf einen gemeinsamen Nenner kommen, bezeichnet das Portal zwar noch als ungewiss, doch ist alles andere als ausgeschlossen, dass der im Januar 2024 für rund 600.000 Euro von IF Elfsborg nach Kiel gekommene Bernhardsson seine Zelte an der Förde abbricht.
Sollte der FC Kopenhagen – oder auch ein anderer Verein – eine deutlich im siebenstelligen Bereich liegende Ablöse bieten, könnten die Kieler Verantwortlichen auch unter wirtschaftlichen Aspekten kaum ablehnen und gleichzeitig einen Abgang zum Nulltarif in einem Jahr in Kauf nehmen. Und dass Bernhardsson seinen Vertrag in Kiel verlängert, gilt im Moment als wenig wahrscheinlich.
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