Holstein Kiel: Giorgi Kvilitaia als erfahrene Alternative für den Sturm?
Georgischer Nationalstürmer kommt offenbar vom FC Metz
In der Rückrunde der vergangenen Saison auch gegen PSG im Einsatz: Giorgi Kvilitaia. Giorgi Kvilitaia
Mit Marco Komenda, dessen zuvor schon durchgesickerter Wechsel zu Arka Gdynia inzwischen auch offiziell bestätigt wurde, ist die Anzahl der Abgänge bei Holstein Kiel in der aktuellen Sommertransferperiode auf neun angewachsen, den zuletzt bereits verliehenen und nun fest zum Sabah FK gewechselten Tymoteusz Puchacz eingerechnet.
Demgegenüber stehen bislang als echte Neuzugänge mit Torwart Ben Schmit (Eintracht Trier) und Offensivmann Moritz Reimers (Hamburger SV II) lediglich zwei Talente auf der Zugangsseite zu Buche. Dabei wird es aber sicherlich nicht bleiben, zumal Trainer Tim Walter seine Vertragsverlängerung dem Vernehmen nach daran geknüpft hat, das Personal für eine deutlich bessere Rolle als in der vergangenen Saison zur Verfügung gestellt zu bekommen.
Auf der Einkaufsliste dürfte auch ein Stürmer stehen, nachdem es zuletzt neben Phil Harres an einem weiteren treffsicheren Akteur mangelte und Steven Skrzybski mit 33 Jahren und wiederkehrenden Ausfällen nur noch bedingt als vollwertige Kraft eingeplant werden kann.
Zwei Tore in zehn Spielen für den FC Metz
Nachdem sich Spekulationen um ein Interesse an Grant-Leon Ranos (Borussia Mönchengladbach) zumindest bisher nicht verdichtet haben, gibt es in Sachen Angriff nun eine neue Spur. Denn wie als erstes der X-Account Geo Team berichtete, soll Giorgi Kvilitaia kurz vor einem Engagement in Kiel stehen. Der georgische Nationalstürmer, der im Winter auch beim SC Paderborn im Gespräch war, dann aber für ein halbes Jahr von Aris Limassol zum FC Metz gewechselt ist, soll demnach an der Förde einen Einjahresvertrag unterschreiben.
Kvilitaia, der keine Ablöse kostet, konnte den Abstieg des FC Metz zwar auch nicht mehr verhindern, erzielte aber in zehn Partien in der Ligue 1 immerhin zwei Tore. In der georgischen Nationalmannschaft ist der 32-Jährige, der mit seinen 1,93 Metern für mehr Durchschlagskraft im Kieler Sturmzentrum sorgen könnte, nach sieben Treffern in 44 Länderspielen zwar kein Stammspieler, wird in der Regel aber nominiert.
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