Holstein Kiel: Keine Transfers in der Winterpause

Ralf Becker vertraut dem vorhandenen Kader

Ralf Becker

Wird im Winter wohl nicht aktiv: Kiels Sportdirektor Ralf Becker © Imago / Objectivo

Auch wenn der Jahresabschluss mit dem 1:3 beim SV Sandhausen nicht geglückt und die Tabellenführung über den Winter an Fortuna Düsseldorf abgetreten werden musste, fällt das Zwischenfazit bei Holstein Kiel nach dem ersten Zweitliga-Halbjahr nach 36 Jahren in unteren Klassen natürlich ausgesprochen positiv aus.

33 Punkte aus 18 Spielen sind eine bemerkenswerte Ausbeute, mit der man vor der Saison sicher nicht rechnen konnte. Diese Zwischenbilanz wurde sicher auch deshalb erreicht, weil Kiel abgesehen von Christopher Lenz und Manuel Janzer, die beide monatelang ausgefallen sind, von Verletzungen verschont geblieben ist und Trainer Markus Anfang so meist eine bestens eingespielte Mannschaft auf den Platz schicken konnte.

Becker lobt die zweite Reihe

Sportdirektor Ralf Becker hob nun allerdings auf sportbuzzer.de hervor, dass auch die Spieler, die nicht so häufig zum Einsatz gekommen sind, wesentlichen Anteil am Erfolg haben: „Wir leben hier vom Kollektiv und reden nicht über zehn oder zwölf Spieler. Die Jungs von der Bank sind von der Qualität her ganz nah dran und gehören genauso zu unserer Erfolgsgeschichte.“

Becker ist sich zudem sicher, dass „einige sicher mehr gespielt hätten, wenn die anderen nicht einen so guten Job gemacht hätten“. Schon zum Start ins neue Jahr ist die zweite Reihe gefragt, da mit Dominik Schmidt, Rafael Czichos und Alexander Mühling gleich drei Stammkräfte gesperrt fehlen.

Sorgen macht sich Becker deshalb aber keine und untermauert das Vertrauen in den vorhandenen Kader damit, dass keine Neuzugänge in der Winterpause angedacht sind.

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