Holstein Kiel: Marcel Rapp muss gehen

Trainer-Aus nach viereinhalb Jahren

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 24.02.26 | 11:12
Kiels Trainer Marcel Rapp. © picture alliance/dpa | Marcus Brandt

Konnte die Talfahrt zuletzt nicht mehr stoppen: Marcel Rapp. © picture alliance/dpa | Marcus Brandt

Nach der Niederlage im Krisenduell am Samstag beim Karlsruher SC haben sich die Verantwortlichen von Holstein Kiel zwei Tage Zeit zur von Geschäftsführer Olaf Rebbe angekündigten Aufarbeitung genommen, letztlich aber die schon absehbare Entscheidung getroffen, sich von Trainer Marcel Rapp zu trennen.

Offiziell haben die Störche bisher zwar nur mitgeteilt, dass das eigentlich für den heutigen Dienstag geplante öffentliche Training auf Mittwoch verschoben wurde, doch Sky vermeldete nicht nur das Aus von Rapp, sondern auch ein Statement des nun ehemaligen Kieler Trainers, der die Trennung letztlich bestätigte.

„Holstein Kiel wird für mich immer ein besonderer Verein bleiben und ich wünsche dem ganzen Klub nur das Beste. Ich bin überzeugt, dass wir die sportlichen Herausforderungen gemeinsam gemeistert hätten“, bedauerte Rapp nicht die Chance zu bekommen, mit der Mannschaft die Wende zu schaffen, und deutete an, nicht allzu lange pausieren zu wollen: „Gleichzeitig habe ich weiterhin enorme Energie und große Lust, an der Seitenlinie zu arbeiten.“

Feuerwehrmann oder langfristige Lösung?

Mit Rapp verlässt laut Sky auch Co-Trainer Alexander Hahn den Verein. Wer am Samstag im Heimspiel gegen die SV Elversberg in verantwortlicher Position auf der Bank sitzen wird, ist offen.

Auch ist unklar, ob es sich bei Rapps Nachfolger um eine langfristige Lösung handeln soll oder ob es ausschließlich darum geht, mit einem Feuerwehrmann die Klasse zu halten. Dass beispielsweise der in dieser Rolle bewährte Friedhelm Funkel für ein Engagement an der Förde zu begeistern wäre, ist allerdings unwahrscheinlich.

Die von den Kieler Nachrichten als mögliche Kandidaten genannten Robert Klauß und Cristian Fiél, die beide aktuell ohne Job sind und eine gemeinsame Vergangenheit mit Rebbe beim 1. FC Nürnberg haben, könnten derweil durchaus ein Thema sein.

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