Holstein Kiel: Tim Walter bleibt zuversichtlich

Auch das Restprogramm macht Hoffnung

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 15.03.26 | 07:15
© IMAGO / Ole Jacobsen

Noch kein Sieg seit seiner Rückkehr: Tim Walter. © IMAGO / Ole Jacobsen

Die Hoffnung, dass Tim Walter Holstein Kiel direkt zurück in die Spur führen würde, hat sich nicht erfüllt. Nach einem 1:1 gegen die SV Elversberg bei der Premiere des neuen Trainers verloren die Störche beim SV Darmstadt 98 (0:2) und nun auch gegen den 1. FC Nürnberg (2:3).

25 Punkte aus den ersten 26 Spielen bedeuten nicht nur den Schnitt eines Absteigers, sondern folgerichtig auch Tabellenplatz 17, womit die Alarmsirenen laut schrillen und die Sorge groß ist, von der Bundesliga in die Drittklassigkeit durchgereicht zu werden.

Natürlich weiß auch Walter um die prekäre Situation, hob nach der Pleite gegen Nürnberg aber das Positive hervor und war darum bemüht, Zuversicht zu verbreiten: „Nach diesem Spiel bin ich noch optimistischer als vorher“, so der 50 Jahre alte Fußball-Lehrer, der bei 21:9-Torschüssen mitansehen musste, dass seine Schützlinge im letzten Drittel zu ungefährlich bzw. nicht kaltschnäuzig genug sind.

Gleichwohl appellierte Walter daran, an die eigene Stärke und an die Wende zu glauben: „Weiter arbeiten. Keiner hat gesagt, dass es leicht wird. Die Köpfe müssen oben bleiben, das wird uns retten“, so der Störche-Coach bei Sky, der ein Stück weit auch Hoffnung aus dem Restprogramm ziehen könnte.

Wird der absolute Endspurt entscheidend?

Denn an den letzten acht Spieltagen bekommt es Kiel mit keinem der Aufstiegsanwärter mehr zu tun. Hertha BSC und der 1. FC Kaiserslautern, momentan Sechster und Siebter, sind die am besten platzierten der verbleibenden Gegner. Entscheidend könnte für die Störche sogar der absolute Endspurt werden, wenn nacheinander gegen Eintracht Braunschweig und den 1. FC Magdeburg sowie bei Dynamo Dresden drei direkte Konkurrenten warten.

Bis dahin freilich muss die Walter-Elf aber auch den einen oder anderen Punkt einfahren. Wie das funktionieren kann, hat Routinier Jonas Meffert auf der Vereinshomepage zusammengefasst: „Wir müssen künftig noch einen Tick besser verteidigen und vorne konsequenter sein. Wir dürfen jetzt nicht aufstecken, sondern müssen schnell den Kopf hochnehmen und weitermachen.“

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