Jahn Regensburg: Was wurde aus den Abgängen 2019?

Philipp Pentke, Maximilian Thalhammer & Co.

Philipp Pentke beim SSV Jahn Regensburg

Vier Jahre beim SSV: Philipp Pentke. ©Imago images/Eibner

Beim SSV Jahn Regensburg stand im Sommer ein Umbruch an, mehrere Leistungsträger wie Sargis Adamyan, Hamadi Al Ghaddioui und Philipp Pentke mussten die Oberpfälzer ersetzen. Wie an Tabellenplatz sieben abzulesen ist, gelingt dies dem SSV ordentlich. Die Ex-Regensburger sind unterdessen in ganz Deutschland verteilt, unter anderem in Hoffenheim.

Dort kicken nun Adamyan und Pentke, letzterer wagte mit 34 Jahren den Sprung ins deutsche Fußball-Oberhaus. „Ich habe hier ein extrem professionelles Trainingsumfeld, die Möglichkeiten bei der TSG sind fantastisch. Des Weiteren ist die Qualität auf dem Platz natürlich noch mal anders als in der zweite Liga“, so der Torhüter gegenüber Liga-Zwei.de. „Es macht Spaß, mit so vielen Topspielern zusammen trainieren zu dürfen. Das bringt einen zudem voran, sodass ich froh bin, diesen Schritt gemacht zu haben.“

Guter Weg

Bisher saß Pentke als Vertreter des Hoffenheimer Stammtorwarts Oliver Baumann auf der Bank, durfte zuletzt im DFB-Pokal gegen Duisburg von Beginn an ran. Doch auch die zweite Liga und speziell sein Ex-Verein Jahn Regensburg stehen bei ihm im Fokus. „Natürlich verfolge ich den Klub noch sehr genau und habe ebenfalls noch mit vielen Spielern Kontakt“, so Pentke.

Den Jahn sieht er auf einem guten Weg: „Sie machen es sehr gut bislang, und ich wünsche ihnen, dass sie dieses Level halten können. Das wäre sehr wichtig für den Verein und die Stadt, um mittelfristig ein gestandener Zweitligist zu werden.“

Philipp Pentke im Tor der TSG Hoffenheim

Stand für die TSG Hoffenheim im Pokal gegen Duisburg zwischen den Pfosten: Philipp Pentke. ©Imago images/Jan Huebner

Die übrigen Abgänge:

Sargis Adamyan:
Wie Pentke bei der TSG Hoffenheim gelandet, machte Adamyan am siebten Spieltag auf sich aufmerksam, als er zwei Tore gegen Bayern München erzielte. Am vergangenen Spieltag kamen ein Treffer sowie eine Vorlage hinzu. Adamyan wird bei den Kraichgauern meist als Joker eingesetzt.

Hamadi Al Ghaddioui:
Bei Ligakonkurrent Stuttgart pendelt Al Ghaddioui zwischen Startelf und Bank. Als Joker unterstrich er seinen Wert für die Walter-Elf im DFB-Pokal, als er den VfB gegen den HSV eine Runde weiter schoss. Zurzeit muss er sich im VfB-System mit einem Stürmer hinter Nicolas Gonzalez anstellen.

Dominic Volkmer:
Für ihn ging es in die dritte Liga, zu Carl Zeiss Jena, wohin Volkmer bereits in der Rückrunde der Vorsaison ausgeliehen war. Volkmers großer Fürsprecher, Ex-FCC-Trainer Lukas Kwasniok, wurde inzwischen entlassen, Volkmer ist allerdings weiterhin als absoluter Stammspieler in der Innenverteidigung eingeplant. Als Tabellenletzter hat er mit seinem Team zu kämpfen.

Jonas Nietfeld:
Auch Nietfeld kickt jetzt in Liga drei, beim Halleschen FC. Für diesen läuft es gut, er hat Anschluss auf die Aufstiegsplätze. Trotz zehn Startelf-Einsätzen konnte Nietfeld jedoch dem HFC-Spiel noch nicht seinen Stempel aufdrücken.

Haris Hyseni:
Der großgewachsene Stürmer läuft für den SSV Ulm in der Regionalliga Südwest auf, seine Torquote ist bei zwei Treffern in zwölf Einsätzen aber noch ausbaufähig.

Ali Odabas:
Fünf der ersten sechs Spiele beim Drittligisten FSV Zwickau bestritt Odabas in der Startelf, ehe er auf die Bank rotierte. Zwischenzeitlich setzte ihn eine Verletzung außer Gefecht. Zuletzt saß er allerdings wieder auf der Ersatzbank und wartet auf Einsatzchancen.

André Dej:
Bei Drittliga-Aufsteiger Viktoria Köln ist Dej Ergänzungsspieler, kam in dieser Rolle zu sechs Startelf-Einsätzen im zentralen Mittelfeld. Dabei lieferte er meist solide Vorstellungen ab, ohne zu glänzen.

Albion Vrenezi:
Der Linksaußen soll bei den Würzburger Kickers Spielpraxis sammeln und der Plan geht auf: In den letzten elf Spielen stand er stets auf dem Feld, zehnmal davon in der Startelf. Dabei wirbelte er bei den Kickers zunächst auf der linken Außenbahn, zuletzt im offensiven Mittelfeld. Seine Bilanz: Drei Tore sowie eine Vorlage in elf Partien.

Kevin Hoffmann:
Ebenfalls Einsatzzeiten sammeln soll Kevin Hoffmann, der nach seiner Leihe zum FSV Zwickau gleich wieder auf Reisen ging und zwar zum VfR Aalen. Dort liefert Hoffmann mit vier Toren und drei Vorlagen in zwölf Einsätzen bisher gut ab.

Sebastian Freis:
Der 34-Jährige beendete im Sommer nach über 160 Bundesliga- und mehr als 140 Zweitliga-Spielen seine Karriere. Sein Plan: Mehr Zeit für die Familie haben, wie er damals sagte.

Jonas Föhrenbach:
Er kehrte nach seiner Leihe zum SC Freiburg zurück, um dann wieder verliehen zu werden: Zum 1. FC Heidenheim. Dort ist Föhrenbach Ergänzungsspieler, muss meist Norman Theuerkauf auf seiner Position den Vortritt lassen.

Maximilian Thalhammer:
Beim Jahn in der Rückrunde der Vorsaison überzeugend, ist er beim FC Ingolstadt im zentralen Mittelfeld fest eingeplant. Dort überzeugt er als Lenker vor der Abwehr und trug sich darüber hinaus zweimal in die Torschützenliste des Drittliga-Tabellenzweiten ein.

Asger Sörensen:
Der 1. FC Nürnberg sicherte sich im Sommer die Dienste von Asger Sörensen. Bei den Franken ist der Innenverteidiger gesetzt, wirkt allerdings wie die gesamte FCN-Defensive nicht immer souverän. Zuletzt stellte er seine Torgefahr mit zwei Toren in den letzten zwei Spielen unter Beweis.

Adrian Fein:
Auch der gebürtige Münchner bleibt in der Liga. Vom FC Bayern ist er an den HSV ausgeliehen, wo sich Fein im zentralen Mittelfeld gegen seine Konkurrenten durchsetzte und bisher alle 13 Saisonspiele über die volle Distanz absolvierte. Damit setzt er seine beim Jahn begonnene gute Entwicklung fort.

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