Karlsruher SC: Die Lage ist aussichtslos

Zehn Punkte Rückstand bei nur noch fünf Spielen

Marc-Patrick Meister

Auch unter Marc-Patrick Meister (r.) ist der KSC noch ohne Punkt © Imago

Im ersten Heimspiel unter Trainer Marc-Patrick Meister, der zum Einstand bereits eine 0:2-Niederlage beim VfB Stuttgart wegstecken musste, ist wohl auch die letzte Hoffnung des Karlsruher SC auf den Klassenerhalt geplatzt. Gegen den 1. FC Heidenheim verloren die Badener mit 0:1 und sind bei zehn Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz und ans rettende Ufer bei nur noch fünf ausstehenden Spielen praktisch nicht mehr zu retten.

Vor allem müsste der KSC schon alle verbleibenden Partien gewinnen, um noch hoffen zu dürfen. Doch dafür sind Tore nötig, die die mit nur 21 Treffern in 29 Spielen schwächste Offensive der Liga einfach nicht erzielt. Gegen Heidenheim ließ der KSC selbst beste Chancen aus und wurde beim Gegentor durch John Verhoek dann eiskalt erwischt. Der Satz „So steigt man eben ab“ war nach dem Schlusspfiff im Wildparkstadion vielfach zu hören und hatte fraglos seine Berechtigung.

Kempe will vernünftiges Saisonende

„Ich glaube wenn man das Positive sehen kann, dass die Mannschaft nicht aufgegeben hat und im System sehr gut nach vorne attackiert hat und den Gegner früh angegriffen hat. Wir hätten als Sieger vom Platz gehen müssen. Davon kannst Du dir aber nichts kaufen“, zeigte sich Routinier Dennis Kempe bei abseits-ka mit dem Ergebnis, nicht aber mit dem Auftritt an sich unzufrieden.

Wir müssen versuchen, so viele Spiele zu gewinnen wie möglich. (Dennis Kempe)

Und Kempe ist weit davon entfernt, die Saison schon jetzt abzuhaken: „Das sind wir uns selbst schuldig und wir müssen Profi genug sein und an den Ehrgeiz appellieren, das Ding vernünftig durchzuziehen und versuchen, so viele Spiele zu gewinnen wie möglich. Was rauskommt muss man sehen.“

Der Klassenerhalt wird es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit am Ende nicht mehr sein.

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