KSC: Alexander Ende und Marcel Rapp als heiße Trainer-Kandidaten?

Tobias Strobl dementiert, Lukas Kwasniok wohl zu teuer

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 10.04.26 | 08:11
© IMAGO / DeFodi Images

Alexander Ende wird mit dem KSC in Verbindung gebracht. © IMAGO / DeFodi Images

Wenn der Karlsruher SC am heutigen Freitag Arminia Bielefeld erwartet und mit einem Sieg die letzten Zweifel am Klassenerhalt beseitigen will, ist im Wildparkstadion mit einer besonderen Atmosphäre zu rechnen. Schließlich ist es die erste Begegnung, seitdem zu Wochenbeginn das Aus von Trainer Christian Eichner zum Saisonende zunächst durchgesickert und dann von Vereinsseite auch offiziell bestätigt wurde.

Während Eichner einen positiven Abschied anstrebt und dafür im Endspurt noch den einen oder anderen Erfolg einfahren will, hat hinter den Kulissen bereits die Suche nach einem Nachfolger begonnen. Tobias Strobl vom SC Verl soll dem Vernehmen nach hoch im Kurs stehen, doch der 38-Jährige hat sich auf Nachfrage der Neuen Westfälischen dazu sehr klar positioniert: „Ich habe es eher amüsiert aufgenommen, denn das Thema tangiert mich überhaupt nicht und ist auch beim Verein kein Thema. Mich zieht hier nichts weg“, so Strobl, der auch eine Ausstiegsklausel für einen Wechsel in die 2. Bundesliga dementierte.

Rapp und Ende erst seit kurzem auf dem Markt

Neben Strobl haben in den vergangenen Tagen auch schon einige andere Namen die Runde um den Wildpark gemacht. Der vor zwei Wochen beim 1. FC Köln entlassene Lukas Kwasniok, der zwischen 2014 und 2018 Nachwuchstrainer beim KSC war, gilt trotz seiner Verbundenheit zum Verein schon alleine aus wirtschaftlichen Gründen als unrealistisch.

Eher passen könnte Marcel Rapp, der eine Vergangenheit als Spieler in Karlsruhe besitzt und seit seinem Aus bei Holstein Kiel im Februar auch auf dem Markt wäre. Ebenso wie Alexander Ende, den die ka-news ins Gespräch bringen. Ende war Strobls Vorgänger in Verl und hat sich mit guter Arbeit in Ostwestfalen für Preußen Münster empfohlen, musste dort nach ansprechendem Beginn aber aufgrund einer Negativentwicklung Mitte März gehen.

Ende, Rapp und trotz des Dementis mutmaßlich auch Strobl sind Kandidaten, über die die KSC-Verantwortlichen um Geschäftsführer Mario Eggimann zumindest sprechen dürften – ebenso aber wie sehr wahrscheinlich über eine Reihe von Trainern, die bislang öffentlich nicht genannt wurden. Klar ist indes, dass sich eine Entscheidung für einen Eichner-Nachfolger nicht allzu lange ziehen soll.

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