KSC: Angebote für Louey Ben Farhat nur eine Frage der Zeit
Youngster winkt Debüt in der Nationalmannschaft
Matchwinner in Magdeburg: Louey Ben Farhat. © IMAGO / Eibner
Vollends gebannt ist die Abstiegsgefahr zwar noch nicht, doch mit den jüngsten beiden Siegen gegen Holstein Kiel (3:1) und nun beim 1. FC Magdeburg (3:1) hat der Karlsruher SC immerhin acht Punkte Vorsprung auf die gefährdete Zone und kann ein wenig durchatmen.
Weil bis zur Marke von 40 Zählern, die gemeinhin mit dem Klassenerhalt gleichgesetzt wird, aber noch sieben Punkte fehlen, kann gleichzeitig von Entspannung noch keine Rede sein. Allerdings gibt es mittlerweile wieder einigen Anlass zur Zuversicht im Wildpark, die lange Form- und Ergebnisdelle überwunden zu haben.
Ein wesentlicher Faktor ist Kapitän Marvin Wanitzek, der seinen persönlichen Durchhänger offenkundig überwunden hat und zu den Siegen gegen Kiel sowie in Magdeburg drei Treffer und einen Assist beisteuerte. An der Seite des 32-Jährigen hat sich mit Louey Ben Farhat aber noch ein weiterer Unterschiedsspieler herauskristallisiert. Der 19-Jährige traf in Magdeburg doppelt, nach einem Tor und einer Vorlage gegen Kiel.
WM-Chancen vorhanden
Nach einem im August erlittenen Mittelfußbruch und einer langen Zwangspause ist Ben Farhat mittlerweile wieder nahe an seiner Top-Form, die den Youngster bereits im vergangenen Sommer für andere Klubs interessant gemacht hat. Davon, dass das Offensivtalent weiterhin bei anderen Vereinen dick auf dem Zettel steht, ist ebenso auszugehen wie von konkreten Anfragen und Angeboten in den nächsten Monaten, die auch ein bis 2029 laufender Vertrag beim KSC nicht wird verhindern können.
Vielmehr könnte Ben Farhat demnächst noch mehr als ohnehin schon auf sich aufmerksam machen. Denn wie der kicker (Ausgabe vom 2.3.2026) berichtet, darf der in Waiblingen geborene Deutsch-Tunesier mit seiner ersten Berufung in die tunesische A-Nationalmannschaft rechnen. Ende März und Anfang April stehen Testspiele in Haiti und Kanada an – mit der Chance, sich für die Teilnahme an der WM 2026 empfehlen zu können, die dann sogar eine ganz große Bühne wäre.
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