KSC: Auch Mario Frick im Kandidatenkreis?

Suche nach einem Eichner-Nachfolger läuft

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 13.04.26 | 06:43

Beim KSC im Gespräch: Mario Frick. © IMAGO / Geisser

Auch wenn mit dem 4:1-Sieg am Freitag gegen Arminia Bielefeld die Marke von 40 Punkten erreicht und bei zehn Zählern Vorsprung auf die Abstiegszone damit fünf Spieltage vor Schluss der Verbleib in der 2. Bundesliga fix sein sollte, herrscht rund um den Karlsruher SC jede Menge Unruhe.

Grund dafür ist die vergangene Woche kommunizierte Trennung von Trainer Christian Eichner, dessen Aus nach sechseinhalb Jahren einiges verändern könnte und etwa auch Kapitän Marvin Wanitzek über seine Zukunft nachdenken lässt.

Wichtig wäre für den KSC nun, rasch eine tragfähige Zukunftslösung zu präsentieren, um frühzeitig auch die Kaderplanungen für die neue Saison forcieren zu können, mit denen dann aktuell zweifelnde Akteure wie Wanitzek überzeugt werden sollen.

Fricks Zeit beim FC Luzern endet

Ganz oben auf der Agenda steht nun aber erst einmal die Verpflichtung eines neuen Trainers, wobei der heiß gehandelte Alexander Ende nach seiner Unterschrift bei Fortuna Düsseldorf von der Kandidatenliste gestrichen werden kann. Weitere Namen wie Marcel Rapp oder Thomas Wörle machen hingegen weiterhin die Runde, wobei aber auch nicht ausgeschlossen scheint, dass die Karlsruher Verantwortlichen um Geschäftsführer Mario Eggimann zu einer Lösung ohne Erfahrung in der 2. Bundesliga greifen.

So bringt das Portal Nau.ch mit Mario Frick einen Trainer ins Gespräch, dessen Amtszeit beim FC Luzern mit dieser Saison nach dann viereinhalb Jahren zu Ende geht und der davor beim FC Vaduz sowie bei U18-Nationalmannschaften Liechtensteins tätig war. Frick, Rekordtorschütze in der Geschichte der liechtensteinischen Nationalmannschaft, hat in der Vergangenheit schon mehrfach Interesse an einen Engagement in Deutschland signalisiert und könnte mit 51 Jahren nun bereit für diesen Schritt sein.

Inwieweit sich der KSC tatsächlich mit Frick beschäftigt, ist bislang aber unklar – was gleichermaßen für alle anderen, bisher gehandelten Namen gilt.

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