KSC: David Herold im Visier von Borussia Mönchengladbach
Mehrere Klubs am Linksverteidiger dran
Wohl nur noch bis Mai im KSC-Trikot: David Herold (l.). © IMAGO / STEINSIEK.CH
Zusammen mit dem 1. FC Kaiserslautern und dem 1. FC Nürnberg bildet der Karlsruher SC den kleinen Kreis der Vereine, die aktuell im Niemandsland der Tabelle zu finden sind und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga spielen werden.
Absolute Planungssicherheit haben die Verantwortlichen um Geschäftsführer Mario Eggimann und Direktor Profifußball Timon Pauls zwar noch nicht, doch mit Blick auf die neue Saison kann das Szenario eines Absturzes in die 3. Liga seit dem 3:1-Sieg gegen die SpVgg Greuther Fürth am Freitag schon ohne ganz schlechtes Gewissen etwas vernachlässigt werden.
Mit Mittelfeldtalent Kevin Wiethaup vom VfL Osnabrück hat der KSC bereits einen ersten Neuzugang präsentiert, dem sicherlich noch weitere Verstärkungen folgen werden. Zunächst allerdings stellt sich die Frage, auf wen die Badener in der neuen Saison nicht mehr bauen können. Den schon vielfach umworbenen Shooting-Star Louey Ben Farhat zu halten, dürfte eine schwierige Angelegenheit werden und auch für Lilian Egloff, der nun aber verletzungsbedingt erneut längerfristig außer Gefecht gesetzt ist, würden Anfragen anderer Klubs nicht überraschen.
Herold-Abgang wahrscheinlich
Als relativ sicher gilt der Abschied von David Herold, der schon in zurückliegenden Transferperioden das Interesse von anderen Vereinen wie unter anderem dem 1. FC Heidenheim geweckt hatte. Zu einem Transfer kam es allerdings nicht – dem Vernehmen nach wegen der Höhe der Ablöse, die mittels einer Ausstiegsklausel auf 3,5 bis vier Millionen Euro festgeschrieben sein soll.
Nach Informationen von Sky haben Herold für den Sommer bereits mehrere Klubs auf dem Zettel. Allen voran Borussia Mönchengladbach soll sich um den 23 Jahre alten Linksverteidiger bemühen, damit allerdings nicht alleine sein. Weil Herolds Vertrag 2027 endet und eine Verlängerung nicht in Sicht ist, peilt mutmaßlich auch der KSC einen Transfer an, um einen ablösefreien Verlust zu vermeiden.
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