KSC: Entscheidet sich der Klassenerhalt im Wildpark?

Jüngste Heimbilanz macht wenig Hoffnung

Christian Eichner

Nur ein Punkt aus seinen beiden Heimspiele als Interimscoach: Christian Eichner. © imago images / Carmele TMC Fotografie

Am Freitag hat auch der Karlsruher SC mit dem umfassenden Corona-Tests bei den Spielern und den Mitarbeitern um die Mannschaft herum begonnen. Ergebnisse wurden bislang im Gegensatz zu anderen Vereinen noch nicht bekannt gegeben. Vorhanden ist aber auf jeden Fall die Hoffnung, auf absehbare Zeit mit richtigem Mannschaftstraining beginnen und ebenso zeitnah in die verbleibenden neun Spieltage starten zu können.

Dann gilt es, den aktuellen Rückstand von vier Punkten ans rettende Ufer wettzumachen oder zumindest den Sprung auf den einen Zähler entfernten Relegationsplatz zu schaffen. Unerlässlich dürfte es auf dem erhofften Weg zum Klassenerhalt sein, im eigenen Stadion gut zu punkten. Das ist in dieser Saison auf der Baustelle Wildparkstadion mit 13 Zählern aus zwölf Partien nur bedingt gelungen und die anstehenden Geisterspiele dürften den Heimvorteil kaum vergrößern.

Nur ein Punkt aus den letzten fünf Heimspielen

Gerade in den Wochen vor der Corona-Pause blieb der KSC zu Hause vieles schuldig. Noch unter dem nach einem Fehlstart in die Rückrunde entlassenen Trainer Alois Schwartz wurden gegen Greuther Fürth (1:5), gegen den SV Wehen Wiesbaden (0:1) und gegen Holstein Kiel (0:2) drei Heimspiele in Folge verloren. Interimscoach Christian Eichner beendete diese Pleitenserie zwar, doch das 1:1 gegen den VfL Osnabrück war auch kein durchschlagender Erfolg, zumal anschließend gegen den 1. FC Nürnberg (0:1) direkt wieder gepatzt wurde.

Obwohl auch bislang unter Eichner nichts von einer Heimstärke zu erkennen war, muss der KSC angesichts von noch fünf Heimspielen auf eigenem Geläuf zulegen. Gerade gegen Darmstadt 98, den VfL Bochum und dem FC St. Pauli sind jeweils drei Heimpunkte fast schon Pflicht, zumal darüber hinaus mit dem VfB Stuttgart und Arminia Bielefeld noch zwei Schwergewichte in den Wildpark kommen. Und auswärts wird es bei Hannover 96, Erzgebirge Aue, Jahn Regensburg und Greuther Fürth mutmaßlich auch nicht einfach, die für die Rettung nötigen Zähler einzufahren.