KSC: Feste Verpflichtung von Paul Scholl nur Formsache?
FC Bayern ohne Rückkaufoption
Vier Mal in Folge in der Startelf: Paul Scholl. © IMAGO / Revierfoto
Weil dem guten Start ins neue Jahr mit vier Punkten aus den Spielen bei Preußen Münster (2:0) und gegen Hertha BSC (2:2) zuletzt eine Enttäuschung bei Eintracht Braunschweig (0:1) folgte, ist die Lage des Karlsruher SC mit Tabellenplatz zehn, aber nur sechs Punkten Vorsprung sowohl auf den Relegations- als auch auf den ersten Abstiegsplatz trügerisch und nicht ungefährlich.
Mit Fortuna Düsseldorf reist nun am Sonntag ein Gegner an, der drei Zähler weniger auf dem Konto hat. Gegen die Rheinländer sollte folglich möglichst gepunktet werden, um nicht langsam, aber sicher richtig nahe an die gefährdete Zone zu rutschen. Aktuell jedenfalls kann das Ziel des KSC nur sein, so schnell wie möglich die für den Klassenerhalt nötigen Punkte einzufahren. Auch, um einigermaßen frühzeitig die nächste Saison planen zu können, für die im Moment nicht wenige Personalien offen sind.
Anschlussvertrag bis 2029 schon ausgehandelt
Unter anderem stehen fünf Leihspieler im Kader von Trainer Christian Eichner, die nach jetzigem Stand im Sommer zu ihren Stammvereinen zurück müssen. Zumindest im Falle von Paul Scholl aber ist eine Rückkehr zum FC Bayern München wenig wahrscheinlich. Vielmehr ist davon auszugehen, dass der KSC von einer mit dem Rekordmeister vereinbarten Kaufoption Gebrauch machen wird. Erst recht, weil die Konditionen mit einer laut den ka-news vergleichsweise geringen Ablöse von 150.000 Euro günstig sein sollen.
Aktiviert der KSC die Option, tritt ein bis 2029 datierter Vertrag in Kraft – offenbar ohne eine Rückkaufmöglichkeit, die sich der FC Bayern ansonsten wie beispielsweise beim gerade inklusive Kaufoption an den 1. FC Köln verliehenen Felipe Chavez gerne sichert.
Ob bei einer weiterhin positiven Entwicklung Scholls, der erst kurz vor Weihnachten in die Mannschaft rückte, bei seinen bislang vier Startelfeinsätzen aber sehr überzeugend auftrat, ein direkter Weiterverkauf im Sommer auf die Agenda rückt, bleibt abzuwarten. Dass der KSC die Kaufoption nutzen wird, scheint indes schon jetzt nur noch Formsache.
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