KSC: Mindestens zehn Millionen Euro für Louey Ben Farhat?
Auch der FC Bayern und Borussia Dortmund schicken Scouts
Längst im Visier anderer Vereine: Louey Ben Farhat. © IMAGO / Eibner
Mit einer Leistungssteigerung in der letzten halben Stunde hat der Karlsruher SC am gestrigen Sonntag die lange drohende Heimniederlage gegen Dynamo Dresden noch verhindert und zumindest ein 3:3 gerettet. Mit nun 34 Punkten auf dem Konto und acht Zählern Vorsprung auf den Relegationsplatz sind die Badener zwar noch immer nicht auf der sicheren Seite, haben in den vergangenen Wochen aber zumindest die Voraussetzungen dafür geschaffen, nicht bis zum Schluss um den Klassenerhalt bangen zu müssen.
Seinen Anteil am Comeback gegen Dresden hatte Louey Ben Farhat, der zunächst wie die meisten seiner Kollegen keinen guten Tag erwischt hatte, mit Fortdauer der Partie aber immer mehr Fahrt aufnahm und in der siebten Minute der Nachspielzeit noch das 4:3 markierte – beim Zuspiel von Marvin Wanitzek aber leicht im Abseits stand.
Scouts auch aus Italien und Frankreich
So blieb es für Ben Farhat bei „nur“ einem, sehr sehenswerten Treffer zum 2:3-Anschluss, mit dem der 19 Jahre alte Angreifer nochmals mehr als ohnehin schon auf sich aufmerksam gemacht hat. Augenzeugen des Tores waren so Scouts diverser Vereine, die vorwiegend wegen dem KSC-Youngster den Weg ins Wildparkstadion gefunden hatten. Wie KSC-Sportdirektor Timon Pauls gegenüber den Badischen Neuesten Nachrichten (BNN) bestätigte, waren unter anderem der FC Bayern München, Eintracht Frankfurt, Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen mit Beobachtern vor Ort, ebenso die italienischen Klubs Atalanta Bergamo und Como 1907 sowie Olympique Lyon und OGC Nizza aus Frankreich.
Dass Ben Farhat, der erstmals für die A-Nationalmannschaft Tunesiens nominiert wurde und Ende des Monats debütieren könnte, über diese Saison hinaus das KSC-Trikot tragen wird, gilt bereits jetzt als eher unwahrscheinlich.
Die Karlsruher Verantwortlichen wissen natürlich, dass der gebürtige Waiblinger andernorts Begehrlichkeiten weckt und sollen laut den BNN offen sein für einen Transfer im Sommer – vorausgesetzt, die Finanzen stimmen. Bei zehn bis zwölf Millionen Euro Ablöse sollen die Vorstellungen des KSC liegen und damit in einem Bereich, der nicht unrealistisch ist und von den interessierten Klubs sicherlich gestemmt werden könnte.
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