KSC: Neue Spekulationen um Eichner-Aus im Sommer
Tobias Strobl soll ein Kandidat sein
Seit über sechs Jahren KSC-Trainer: Christian Eichner. © IMAGO / DeFodi
Ganz auf der sicheren Seite ist der Karlsruher SC bei acht Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone noch nicht, doch passiert nichts Außergewöhnliches, werden die Badener auch in der nächsten Saison der 2. Bundesliga angehören. Hinter den Kulissen sind die Planungen dafür längst angelaufen, wie die bereits bestätigten Verpflichtungen von Kevin Wiethaup (VfL Osnabrück) und Noel Eichinger (SSV Jahn Regensburg) verraten.
Und auch weitere Personalien sind in Arbeit. So ist nach Informationen von Sky geplant, dass Sebastian Jung noch einmal einen neuen Vertrag erhalten soll. Eine Überraschung wäre das aber trotz Jungs 36. Geburtstag im Juni nicht, hat der Rechtsverteidiger doch 19 seiner 22 Einsätze von Beginn an bestritten – und wäre ohne eine längere Verletzungspause im Herbst wohl noch deutlich öfter dabei gewesen.
Für deutlich mehr Aufregung als die laufenden Gespräche mit Jung sorgen neue Spekulationen um Trainer Christian Eichner, dessen Verbleib trotz eines bis 2027 datierten Vertrages offenbar alles andere als sicher ist.
Mehrere Gespräche in naher Zukunft
Karlsruhes Direktor Profifußball Timon Pauls kündigte gegenüber den Badischen Neuesten Nachrichten (BNN) für die kommenden Tage und Wochen mehrere Gesprächsrunden mit Eichner an, verriet indes auch, sich ganzjährig mit dem Trainermarkt zu beschäftigen und in diesem Zusammenhang auch einen Austausch mit anderen Fußball-Lehrern zu pflegen.
Dass Pauls zwischen den Zeilen Kritik an der Arbeit Eichners übte, weil es der KSC im Vorfeld des Spiels beim FC Schalke 04 (0:1) offenkundig nicht geschafft habe, passende Lösungen bei eigenem Ballbesitz zu erarbeiten, schürt zumindest die Spekulationen, dass die im Februar 2020 begonnene Amtszeit Eichners im Endstadium sein könnte.
Ein Kandidat für die Eichner-Nachfolge soll laut den BNN Tobias Strobl sein, der sich mit dem SC Verl in der 3. Liga noch im Aufstiegsrennen befindet, aber eine Ausstiegsklausel für einen Wechsel in die 2. Bundesliga haben soll.
Es scheint aktuell so, als stünden dem KSC spannende Wochen bevor, auch wenn wie erhofft schon am Freitag mit einem Sieg gegen Arminia Bielefeld die 40-Punkte-Marke geknackt werden sollte.
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