KSC: Sorgen um Deniz Ofli
Linksverteidiger bei der türkischen U21 verletzt ausgewechselt
An den ersten sechs Spieltagen immer in der KSC-Startelf: Deniz Ofli. © IMAGO / Jan Huebner
Aktuell befindet sich auch der Karlsruher SC in der ersten Länderspielpause der Saison, nach der den Badenern richtungsweisende Wochen bevorstehen. Nachdem die Mannschaft von Trainer Maximilian Senft aus den ersten sechs Partien lediglich fünf Punkte auf der Habenseite verbuchen konnte, müssen schnell Ergebnisse her, soll der Aufenthalt im hinteren Tabellendrittel nicht von längerer Dauer sein.
Beim FC St. Pauli, gegen den SV Darmstadt 98, beim 1. FC Magdeburg und gegen den 1. FC Heidenheim wird sich bei einem zwischenzeitlichen Auswärtsspiel in der zweiten Runde des DFB-Pokals bei Borussia Mönchengladbach zeigen, wohin der Weg der Badener führt – und ob sich die nach derzeit schon fünf sieglosen Spielen in Folge aufkeimende Unruhe verstärkt.
Viktor Bergh als Ersatz?
Sicher nicht dabei mithelfen, in die richtige Spur zu finden, kann der am Sprunggelenk operierte Moritz Broschinski, der voraussichtlich bis zum Ende des Jahres ausfällt. Ob auch Deniz Ofli eine längere Zwangspause droht, ist noch nicht klar. Der 19-Jährige, der an den ersten sechs Spieltagen als Linksverteidiger stets in der Startelf stand, musste am Samstag in seinem zweiten Spiel für die U21 der Türkei beim 2:2 gegen die Ukraine schon nach 21 Minuten verletzt ausgewechselt werden.
Details dazu, ob es Ofli schlimmer erwischt hat, sind bis dato noch nicht bekannt. Ein Ausfall des in München geborenen Deutsch-Türken, der inklusive einer Kaufoption vom FC Bayern München ausgeliehen ist, wäre für den KSC bitter. Erster Nachrücker auf der linken Abwehrseite wäre vermutlich Viktor Bergh, der bei der jüngsten 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg eine Reihe davor im Mittelfeld aufgeboten wurde und auch schon beim 2:5 am dritten Spieltag gegen den VfL Wolfsburg mit Ofli gemeinsam auf links agierte. Möglich, dass der Schwede auf St. Pauli in defensiverer Rolle ran muss.
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