KSC: Timon Pauls stellt klar: Aufstieg „intern nie ein Thema“
Weitere schwierige Aufgaben bis Weihnachten
Für Direktor Profifußball Timon Pauls (l.) und Geschäftsführer Mario Eggimann kommt die aktuelle Entwicklung nicht vollends überraschend. © IMAGO / Eibner
Mit dem 2:1-Sieg am elften Spieltag gegen den FC Schalke 04 hatte der Karlsruher SC zumindest Tuchfühlung zu den Spitzenplätzen hergestellt. Seitdem allerdings verloren die Badener bei Arminia Bielefeld (0:4), gegen die SV Elversberg (2:3) und nun am Freitagabend bei Hannover 96 (0:3) drei Mal in Folge.
Während auffällig ist, dass auf 14 Gegentore in den ersten elf Spielen nun zehn gegnerische Einschläge in nur drei Partien folgten, der Mannschaft von Trainer Christian Eichner die defensive Stabilität offenkundig abhanden gekommen ist, war Direktor Profifußball Timon Pauls nach dem Spiel um eine richtige Einordnung der aktuellen Phase bemüht.
Der 33-Jährige verwies gegenüber den Badischen Neuesten Nachrichten darauf, dass Vereine wie Hannover 96 über ganz andere Mittel verfügen und es sich erlauben können, im Sommer verpflichtete Profis gar nicht für den Spieltagskader zu berücksichtigen, die für den KSC finanziell außer Reichweite waren.
Nur noch ein Heimspiel bis zum Jahresende
Auch mit Blick auf die vorhandenen Möglichkeiten machte Pauls klar, dass innerhalb des Vereins der Aufstieg in die Bundesliga nicht als Ziel diskutiert wurde: „Intern war das in unseren Besprechungen nie ein Thema“, so der im Juni angetretene Sportchef, der sich freilich auch darüber im Klaren ist, dass diese Haltung nicht unbedingt zu den Erwartungen im Umfeld passt: „Ich weiß, dass die Leute in Karlsruhe das immer ungern hören, doch das gehört am Ende eben auch zur Wahrheit.“
Weil beim SV Darmstadt 98, gegen den SC Paderborn und beim VfL Bochum nun noch drei alles andere als einfache Aufgaben anstehen, geht es bis Weihnachten erst einmal darum den Abwärtstrend zu stoppen und zu verhindern, dass die Stimmung ins Negative kippt. Die schon eingefahrenen 21 Punkte sollten derweil zumindest verhindern, dass der Blick kurzfristig nach unten gerichtet werden muss.
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