Preußen Münster: Noch ein Endspiel für Alexander Ende?
Kurzfristiger Trainerwechsel möglich
Auf der Kippe: Alexander Ende. © IMAGO / DeFodi Images
Anstatt im Kellerduell bei einem direkten Konkurrenten Big-Points einzufahren und nach nur sechs Punkten aus den vorherigen acht Spielen der Rückrunde einen Befreiungsschlag zu landen, ist Preußen Münster am Sonntag bei Dynamo Dresden mit 0:6 unter die Räder gekommen und auf Relegationsplatz 16 abgestürzt.
Spätestens jetzt schrillen in Münster alle Alarmsirenen, wobei der Negativtrend eben schon länger andauert und in der aktuellen Verfassung nur noch schwerlich zu stoppen scheint. Das wissen natürlich auch die Verantwortlichen um Geschäftsführer Ole Kittner, der nach dem Debakel von Dresden bei Sky ein Bekenntnis zu Trainer Alexander Ende schuldig blieb: „Es geht gerade nicht darum, dass wir über eine Person sprechen. Weil das, was ich heute erlebt habe, das ist ein Stück weit größer. Wir werden alles hinterfragen, logischerweise. Es ist jetzt nicht der Moment, um auf eine Person zu zeigen.“
Ende zeigt sich kämpferisch
Sicherlich wird es in den Analysen, die noch am Sonntag begonnen haben, zuvorderst auch um den Trainer gehen, der mit seinem spielerischen Ansatz in der Hinrunde in einigen Spielen auch für Begeisterung sorgte, allerdings offenkundig keinen Plan B besitzt. Dementsprechend haben sich die Gegner immer besser auf die Adlerträger eingestellt und wie nun Dresden ausgemachte Problemstellen eiskalt für sich genutzt.
Ende selbst wollte gegenüber Bild nicht über seine eigene Zukunft spekulieren: „Darauf habe ich keinen Einfluss. Ich kann nur sagen, dass ich jeden Tag hoch motiviert zur Arbeit komme und das auch weiterhin tun werde“, so der 46 Jahre alte Fußball-Lehrer, der sich kämpferisch zeigt und die Wende schaffen will.
Ob Ende dazu noch die Gelegenheit erhält, ist offen. Vor dem nächsten, enorm wichtigen Kellerduell am Sonntag gegen den 1. FC Magdeburg gilt ein Trainerwechsel als nicht ausgeschlossen. Möglich aber auch, dass Ende ein Endspiel bekommt. Sollte es dann erneut schief gehen, käme es aber mit ziemlicher Sicherheit in der anschließenden Länderspielpause zur Trennung.
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