Preußen Münster: Spannung vor dem Einstand von Alois Schwartz

Taktik und Personal noch offen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 02.04.26 | 08:16
© imago images/Sven Simon

Premiere am Ostersonntag in Kiel: Alois Schwartz. © imago images/Sven Simon

Elf Tage nach seiner Vorstellung als neuer Trainer von Preußen Münster wird es für Alois Schwartz am Sonntag erstmals ernst. Bei Holstein Kiel sind die Adlerträger in einem Kellerduell gefordert, das das Etikett Sechs-Punkte-Spiel trägt. Schließlich könnte Münster den aktuellen letzten Tabellenplatz mit einem Sieg bei den mit nur zwei Punkten mehr auf dem Relegationsplatz notierten Störchen verlassen, im Falle einer Niederlage indes nicht nur den Anschluss an Kiel verlieren.

Nach drei Niederlagen in Folge und generell nur sechs Punkten aus den zehn Spielen der Rückrunde ruhen einige Hoffnungen auf dem erfahrenen Schwartz, der schon hat durchblicken lassen, den extrem spielerischen Ansatz von Vorgänger Alexander Ende nicht unbedingt fortsetzen zu wollen, sondern eine einfachere und weniger risikoreiche Herangehensweise wählen zu wollen.

Große personelle Auswahl

Wirklich in die Karten schauen lassen wollte sich Schwartz bislang aber auch noch nicht. So ist derzeit noch weitgehend offen, auf welches Personal der 59-Jährige in Kiel setzen wird und auch, welche Grundordnung zu Beginn auf dem Feld stehen wird. Als denkbar gilt eine Abkehr von der im bisherigen Saisonverlauf gesetzten Viererkette hin zu einer Dreierabwehrreihe, die im Endspurt der vergangenen Saison Erfolg brachte und auf die Schwartz auch auf seinen letzten Stationen bei Hansa Rostock und beim 1. FC Saarbrücken bevorzugt setzte.

In personeller Hinsicht könnten die Karten ebenfalls durchgemischt werden. Weil voraussichtlich nur die längerfristig fehlenden Antonio Tikvic, Simon Scherder, Malik Batmaz und Luca Bolay nicht zur Verfügung stehen, sind quer durch alle Mannschaftsteile einige Alternativen vorhanden. Paul Jaeckel, Oliver Batista Meier oder Imad Rondic sind so nur drei von mehreren Spielern, die zuletzt beim 1:3 gegen den 1. FC Magdeburg nicht in der Startelf standen, nun aber hoffen dürfen.

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