SC Paderborn: Laurin Curda nur bei Aufstieg zu halten?

Schienenspieler weckt in der Bundesliga Begehrlichkeiten

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 04.03.26 | 06:49
© IMAGO / DeFodi Images

Elf Scorer-Punkte in der laufenden Saison: Laurin Curda. © IMAGO / DeFodi Images

Nachdem am vergangenen Wochenende mit dem 2:1-Sieg beim 1. FC Kaiserslautern der Sprung auf den zweiten Platz gelungen ist, geht der SC Paderborn als Gejagter in fünf aufeinanderfolgende Partien gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller, die auf dem Papier allesamt als lösbare Aufgaben erscheinen, aber genau deshalb besonders gefährlich sein könnten.

Dass die Hinspiele bei Eintracht Braunschweig (2:1), gegen Arminia Bielefeld (4:3), bei Dynamo Dresden (2:1), gegen die SpVgg Greuther Fürth (2:1) und beim 1. FC Magdeburg (1:0) alle gewonnen wurden, allerdings jeweils nur knapp mit einem Tor Unterschied, sollte es Trainer Ralf Kettemann zumindest etwas einfacher machen, bei seinen Schützlingen die Sinne für die anstehenden Rückspiele zu schärfen.

Dann sicherlich zur Startelf gehören wird Laurin Curda, der an 23 der ersten 24 Spieltage von Beginn an auflief und lediglich bei der 1:2-Niederlage Anfang Dezember gegen die SV Elversberg gelbgesperrt fehlte. Der 24-Jährige, der im Sommer 2023 von der TSG Balingen aus der Regionalliga nach Ostwestfalen gekommen ist, hat nach jeweils 20 Einsätzen in seinen beiden ersten Jahren beim SCP noch unter Trainer Lukas Kwasniok in der laufenden Spielzeit unter Kettemann den Durchbruch geschafft.

Vertrag läuft nur noch bis 2027

Curda ist auf der rechten Schiene gesetzt und von dort aus ein wichtiger Motor für das Paderborner Offensivspiel, wie sich anhand von sechs Toren und fünf Vorlagen unschwer erkennen lässt. Mit diesen Quoten hat sich der frühere Junioren-Nationalspieler natürlich längst auch über Paderborn hinaus interessant gemacht. Wie nun die Sport Bild (Ausgabe vom 4.3.2026) berichtet, befindet sich Curda im Visier mehrerer Bundesligisten und hat unabhängig vom SCP wohl gute Chancen, kommende Saison erstklassig spielen zu können.

Anders als Calvin Brackelmann und Filip Bilbija, die ebenfalls mit dem Oberhaus liebäugeln, ist Curda aber noch über den 30. Juni 2026 hinaus gebunden. Laut Sport Bild besitzt der gebürtige Ludwigsburger indes auch nur einen Vertrag bis 2027, sodass im Sommer eine Zukunftsentscheidung wahrscheinlich ist. Sollte der SCP den Aufstieg schaffen, wären damit wohl auch gute Chancen auf einen Verbleib Curdas verbunden. Andernfalls könnte ein Transfer auf die Agenda rücken.

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