SpVgg Greuther Fürth: Anschluss dank Heimstärke hergestellt

Vor Weihnachten nochmals am Ronhof

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 10.12.17 | 08:05
Damir Buric

Vier Heimsiege in Folge: Fürths Coach Damir Buric © Imago / Zink

Mit nur zwei Punkten aus den ersten neun Spielen auf gegnerischem Platz ist die SpVgg Greuther Fürth das schwächste Auswärtsteam der Liga und als einziger Klub in der Fremde noch sieglos. Und dennoch ist es dem Kleeblatt gelungen, in den vergangenen Wochen den Anschluss ans rettende Ufer herzustellen. Grund dafür ist eine ausgeprägte Heimstärke, die die SpVgg aber auch erst entwickelt hat.

Nach vom Start weg nur drei Punkten aus den ersten vier Heimspielen, von denen drei sogar verloren wurden, hat Fürth mittlerweile viermal in Folge vor eigenem Publikum gewonnen. Den Erfolgen gegen Erzgebirge Aue (2:1), den SV Sandhausen (2:1) und den FC St. Pauli (4:0) folgte am gestrigen Samstag ein enorm wichtiges 1:0 gegen den 1. FC Heidenheim, der zumindest in der Heimtabelle aktuell den vierten Platz beschert.

Happiges Auftaktprogramm im neuen Jahr

Da trifft es sich natürlich gut, dass auch das letzte Spiel vor Weihnachten im heimischen Sportpark Ronhof stattfindet. Dann gastiert mit dem SV Darmstadt 98 ein Krisenklub in Fürth, an dem die SpVgg mit einem Sieg vorbeiziehen und sich zumindest auf den Relegationsplatz schieben könnte.

Gegen die Lilien dürfte nach dem unglücklich mit 0:1 verlorenen Hinspiel ohnehin noch eine Rechnung offen sein und Punkte wären auch aus einem anderen Grund eminent wichtig. Denn nach der Winterpause wartet ein happiges Programm auf die SpVgg, die an den ersten sieben Spieltagen im neuen Jahr auf gleich fünf Mannschaften trifft, die momentan unter den ersten Sieben der Tabelle stehen.

Um dann eventuell auch die eine oder andere Niederlage wegstecken zu können, wären weitere drei Zähler vor dem Winter Gold wert.

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