SpVgg Greuther Fürth: Cabral im Probetraining

Ehemalige Schweizer Junioren-Nationalspieler als neuer Sechser?

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 22.07.16 | 07:51

Am gestrigen Donnerstag ist die SpVgg Greuther Fürth ins Trainingslager im österreichischen Walchsee aufgebrochen, wo Trainer Stefan Ruthenbeck eine Woche lang am Feinschliff für die neue Saison arbeitet, die dann am 7. August mit dem Heimspiel gegen den TSV 1860 München beginnt.

Bis dahin ist nicht ausgeschlossen, dass die SpVgg noch den einen oder anderen weiteren Neuzugang präsentiert. Dass die Planungen noch nicht abgeschlossen sind und stets nach möglichen Verstärkungen und jungen Spielern mit Entwicklungspotential gefahndet wird, zeigte die am vergangenen Wochenende perfekt gemachte Verpflichtung des nigerianischen Olympia-Fahrers Erhun Obanor, der indes erst Ende August nach Fürth kommen wird.

Weiterhin im Raum steht zudem die Verpflichtung des deutsch-türkischen Probestürmers Serdar Dursun, der seit Beginn der Vorbereitung einen ansprechenden Eindruck hinterlassen hat, sich vergangene Woche aber im Training eine Kniegelenksstauchung und eine Meniskusquetschung zuzog.

Cabral kostet Ablöse

Nichtsdestotrotz ist Dursun weiter eine Option. Genau wie Adilson Tavares Varela, genannt Cabral, der sich im Trainingslager für einen Vertrag bei der SpVgg empfehlen will. Der 27-Jährige, der auf den Kapverdischen Inseln geboren ist, seine Jugend aber in der Schweiz verbrachte und von der U18 bis zur U21 30-mal für die Eidgenossen auflief, steht noch bis 2019 beim FC Zürich unter Vertrag, will und darf den Super-League-Absteiger aber verlassen, allerdings kaum ablösefrei.

Der erfahrene Sechser hat bereits eine bewegte Karriere hinter sich, wurde mit dem FC Basel fünfmal Meister in der Schweiz und spielte unter anderem für den AFC Sunderland, den CFC Genua 1893 und den FC Sevilla. Durchsetzen konnte sich Cabral außerhalb der Schweiz allerdings nirgends wirklich, könnte in Fürth aber nun einen neuen Anlauf starten.