SpVgg Greuther Fürth: Damir Buric schützt Sascha Burchert

Trainer sieht andere Gründe für die Pleite in Darmstadt

Sascha Burchert

Leitete mit seinem Patzer die Niederlage in Darmstadt ein: Sascha Burchert © Imago / Jörg Schüler

Nach acht Punkten aus den vier Spielen zuvor hat es die SpVgg Greuther Fürth wieder einmal erwischt. Beim SV Darmstadt 98 kassierte das Kleeblatt am Freitagabend mit einem 0:2 die zweite Saisonniederlage und verpasste dadurch auch den zumindest temporären Sprung an die Tabellenspitze.

Alleine Torhüter Sascha Burchert, der sich beim 0:1 durch Tobias Kempe in der 23. Minute einen kapitalen Schnitzer erlaubte, wollte Trainer Damir Buric indes nicht für die Pleite am Böllenfalltor verantwortlich machen. Stattdessen stellte sich der Coach in seinem offiziellen Statement auf der Klubhomepage klar hinter den Keeper.

Wir haben es nicht geschafft, als Mannschaft das wieder auszubessern. (Damir Buric)

„Ich muss unseren Torwart in Schutz nehmen, das war keinesfalls der Grund für die Niederlage. Sascha hat viele gute Spiel gemacht für uns gemacht. Das passiert einmal. Wir haben es nicht geschafft, als Mannschaft das wieder auszubessern“, so Buric, der vielmehr zu viele einfache Fehler und ein schlechtes Zweikampfverhalten monierte.

Am Freitag gegen Bochum

Auch die Kollegen stellten sich hinter Burchert, der gar nicht erst den Versuch unternahm, seinen Fehlgriff schönzureden: „Für mich ist es bitter, aber mir tut es vor allem für die Mannschaft weh, dass die Mannschaft dadurch Punkte verliert“, so der ansonsten im bisherigen Saisonverlauf starke Keeper, der wie sein Trainer auch „Zweikampfhärte und Aggressivität in den entscheidenden Situationen“ vermisste.

Gelegenheit zur Wiedergutmachung gibt es für die SpVgg und für Burchert am Freitagabend. Dann gastiert der VfL Bochum im Sportpark Ronhof, wo die Franken die drei Punkte natürlich behalten wollen.

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