SpVgg Greuther Fürth: Domi Kumbela aus dem Kader gestrichen – Trennung rückt näher

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 30.01.18 | 11:12

Goran Sukalo als Matchwinner

Nach nur vier Punkten aus den fünf Spielen zuvor hat die SpVgg Greuther Fürth ihren Rückstand auf Platz drei mit dem gestrigen 2:1-Erfolg beim 1. FC Heidenheim auf nur noch zwei Punkte verkürzt. Einen möglichen Aufstieg kommentierte zwar kein Fürther, doch der zweifache Torschütze Goran Sukalo ließ in seinem Statement auf der offiziellen Vereins-Webseite durchblicken, dass die junge Mannschaft noch Luft nach oben hat: „Wir wissen, dass wir ein großes Potential im Kader haben, das aber auch noch ein bisschen Zeit brauchen wird, sich komplett zu entwickeln.“

Sukalo selbst reichte das Lob für seine Leistung an Robert Zulj weiter, der beide Treffer mit seinen Standardsituationen vorbereitete: „Ich weiß, dass ich pro Saison sechs bis acht Tore machen muss bei meiner Gefährlichkeit nach Standards. Aber noch mehr freut mich, dass wir überhaupt wieder Tore gemacht haben nach Standards. Robert hat in dieser Woche im Training 1000 Standards geübt“, so der erfahrene Slowene, der nach einem Muskelfaserriss im Oberschenkel erst drei Tage vor dem Spiel in Heidenheim wieder ins Training eingestiegen war.

Youngster Maderer statt Kumbela im Kader

Überhaupt keine Rolle in Heidenheim spielte Domi Kumbela, der von Trainer Stefan Ruthenbeck aus dem Kader gestrichen wurde. Anstelle des 31-Jährige reiste der 19-jährige Regionalliga-Torjäger Stefan Maderer mit auf die Ostalb.

Ein gutes Vierteljahr nach seiner Verpflichtung scheint Kumbela in Fürth schon keine Zukunft mehr zu haben. Dass Ruthenbeck im „Kicker“ (Ausgabe 96/2015 vom 23.11.2015) davon spricht, dem auch in Fürth bei mehreren Chancen glücklosen Valon Berisha eigentlich eine Pause geben zu wollen, aber keine Alternative zu haben, lässt tief blicken.

Es würde nicht überraschen, wenn Kumbelas Zeit am Ronhof trotz Vertrages bis 2017 zeitnah zu Ende geht.