SpVgg Greuther Fürth: Klares Bekenntnis von Stefan Ruthenbeck

Marvin Schwäbe offenbar im Anflug

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 06.06.16 | 07:41
Trainer Stefan Ruthenbeck

Stefan Ruthenbeck will seinen Vertrag erfüllen © Imago

Bei der SpVgg Greuther Fürth geht die Kaderplanung für die neue Saison weiterhin eher langsam vonstatten. Abgesehen von den Eigengewächsen Dominik Schad und Benedikt Kirsch, die fest zu Profis aufrücken, sind Neuzugänge bisher Fehlanzeige. Die drei Rückkehrer Stephan Schröck, Stefan Thesker und Dwayn Holter, die nach den beendeten Leihgeschäften nach Möglichkeit ganz abgegeben werden sollen, einmal außen vor gelassen.

Nicht vereinfacht werden die Planungen durch die unklare Zukunft mehrerer Leistungsträger, die nur noch bis 2017 unter Vertrag stehen und sich wohl allesamt einen Wechsel vorstellen können. Das gilt vor allem für Niko Gießelmann, Marco Stiepermann und Robert Zulj.

In Sachen Zulj ist das kolportierte Interesse von Eintracht Frankfurt indes offenbar abgekühlt. Die Hessen hatten mit dem österreichischen Offensivmann zwar laut „Bild“ in der Tat Kontakt aufgenommen, allerdings in erster Linie für den Fall des Abstieges, der ja in der Relegation vermieden wurde.

Marvin Schwäbe als Konkurrent für Mielitz?

„ Ich stehe noch ein Jahr unter Vertrag und werde in Fürth bleiben. ”
Stefan Ruthenbeck

Geklärt ist nun aber immerhin die Trainerfrage. Stefan Ruthenbeck wurde in den letzten Wochen und Monaten zwar gleich bei mehreren anderen Vereinen wie Hannover 96, dem FC Augsburg oder dem SV Darmstadt 98 gehandelt, doch nun gab der 44-Jährige im „Kicker“ ein klares Bekenntnis zur SpVgg ab: „Ich stehe noch ein Jahr unter Vertrag und werde in Fürth bleiben.“

Und womöglich kann Ruthenbeck ja in Kürze doch den ersten Neuzugang begrüßen. Wie bild.de berichtet steht Torwart-Talent Marvin Schwäbe, der vergangene Saison auf Leihbasis im Trikot des VfL Osnabrück glänzte, vor einer Ausleihe von der TSG 1899 Hoffenheim nach Fürth.

Der 21-Jährige soll wohl mehr Druck auf die bisherige Nummer eins Sebastian Mielitz machen als dies bisher Mark Flekken und dem abwandernden Leopold Zingerle (1. FC Magdeburg) gelungen ist.