SpVgg Greuther Fürth: Mehr Stabilität mit Sascha Burchert?

Torwartwechsel steht wohl bevor

Sascha Burchert

Saisondebüt? Sascha Burchert könnte gegen Aue im Fürther Tor stehen © Imago

Nach der 0:3-Niederlage im Kellerduell beim 1. FC Kaiserslautern hat die SpVgg Greuther Fürth die Länderspielpause als Schlusslicht verbracht. Als Reaktion auf die Pleite auf dem Betzenberg, die nach einem kleinen Zwischenhoch gleichbedeutend mit der dritten Niederlage in Serie war, hat Trainer Damir Buric angekündigt, „alles hinterfragen“ zu wollen.

Man darf gespannt sein, welche Auswirkungen diese Aufarbeitung auf die Fürther Aufstellung am Sonntag im wichtigen Heimspiel gegen Erzgebirge Aue haben wird. Eine erste Maßnahme war vergangene Woche die Verpflichtung von Ex-Nationalspieler Roberto Hilbert, der direkt in der Startelf zu erwarten ist und die rechte Abwehrseite stabilisieren soll.

Megyeri mehrfach mit unglücklicher Figur

Deutet man alle Zeichen richtig, soll zu mehr Stabilität überdies auch ein Torwartwechsel beitragen. Nachdem Balazs Megyeri seine gute Vorsaison trotz der im Sommer erhaltenen Kapitänsbinde bisher nicht bestätigen konnte und bei mehreren Gegentreffern nicht die beste Figur abgegeben hat, darf Sascha Burchert mit einer Chance zwischen den Kleeblatt-Pfosten rechnen.

Der 27-Jährige machte im Sommer nach dem erneut verlorenen Zweikampf mit Megyeri keinen Hehl aus seiner Enttäuschung. Eine Enttäuschung, die durchaus nachvollziehbar war, hatte Burchert doch eine gute Vorbereitung gespielt und seinen Vertrag auch in der Hoffnung, zur Nummer eins aufzusteigen, verlängert.

Megyeri-Wechsel kam nicht zustande

Allerdings ging der laut der Nürnberger Zeitung gehegte Plan der Fürther Verantwortlichen, Megyeri im Sommer teuer zu verkaufen, nicht auf. Anfragen aus Spanien waren für den 2016 vom FC Getafe gekommenen Schlussmann offenbar nicht interessant und andere Offerten entsprachen nicht den Fürther Vorstellungen, sodass der ungarische Schlussmann blieb und für Burchert weiter nur die Reservistenrolle übrig war.

Nun steht der Rollentausch aber wohl kurz bevor und Burchert winkt die erste richtige Chance, sich als Nummer eins zu etablieren. Megyeris Marktwert würde in diesem Fall freilich nicht steigen.

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