SpVgg Greuther Fürth: Pokal-Coup stärkt Stefan Ruthenbeck

Rückendeckung auch aus der Mannschaft

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 28.10.16 | 08:26
Stefan Ruthenbeck

Wichtiger Pokal-Erfolg gegen Mainz: Stefan Ruthenbeck © Imago

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge hat die SpVgg Greuther Fürth den DFB-Pokal genutzt, um abseits des Alltags in der 2. Bundesliga Selbstvertrauen zu tanken. Gegen den 1. FSV Mainz 05 schien alles den erwarteten Lauf zu gehen, als Jhon Cordoba den Bundesligisten in der 68. Minute in Führung brachte, doch das Kleeblatt zeigte anschließend eine starke Reaktion und gab der Partie durch die Tore von Sercan Sararer (79.) und Veton Berisha (90.) noch eine Wende.

Ruthenbeck stolz auf sein Team

Die Antwort der Mannschaft auf den erneuten Rückschlag war bemerkenswert und auch ein Argument für Trainer Stefan Ruthenbeck, der zuletzt verstärkt in den Blickpunkt gerückt war. Auch deshalb, weil Manager Ramazan Yildirim ein klares Bekenntnis zum Coach schuldig geblieben war.

„ Ich bin stolz auf die Mannschaft. ”
Stefan Ruthenbeck

Wie Ruthenbeck nun im „Kicker“ (Ausgabe 87/2016 vom 27.10.2016) durchblicken ließ, geht die Situation nicht spurlos an ihm vorüber: „Man kann den Anschein haben, dass ich sehr locker bin. Dem ist nicht so. Aber ich habe meine eigene Strategie entwickelt, damit klarzukommen“, so der 44-Jährige, der nach dem Erfolg gegen Mainz auf nordbayern.de nicht mit Lob für sein Team sparte: „Der Sieg war vielleicht glücklich aufgrund der Zeitfolge der Tore, aber nicht unverdient. Kompliment, du kommst gegen einen Europa-League-Teilnehmer zurück: Ich bin stolz auf die Mannschaft.“

Zwei Heimspiele in Folge

Ungeachtet dessen besitzt Ruthenbeck innerhalb der Mannschaft nach wie vor ein gutes Standing. Innenverteidiger Marcel Franke ergriff im „Kicker“ jedenfalls eindeutig Partei für den Trainer: „Wir haben letzte Saison viele gute Spiele gemacht. Und weil jetzt mal zwei schlecht waren, kann man nicht alles am Trainer festmachen. Der kommt ja nicht in die Kabine und sagt, dass wir nur noch den linken Fuß nehmen dürfen.“

In den beiden aufeinanderfolgenden Heimspielen gegen den 1. FC Kaiserslautern und den VfL Bochum muss Fürth nun aber natürlich nachlegen, damit Ruthenbecks Position auch nachhaltig gestärkt wird.