SpVgg Greuther Fürth: Sararer sichert Ruthenbecks Job

Trainer äußert sich selbstbewusst

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 06.11.16 | 07:29
Stefan Ruthenbeck

Nach dem Sieg gegen Bochum wieder sicherer im Sattel: Stefan Ruthenbeck © Imago

Nach zuvor vier Niederlagen am Stück mit 0:8-Toren galt die gestrige Partie der SpVgg Greuther Fürth gegen den VfL Bochum in den Augen vieler Beobachter als Schicksalsspiel für Trainer Stefan Ruthenbeck, den im Falle einer erneuten Pleite wohl auch der vergangene Woche geschaffte Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals nicht mehr gerettet hätte.

Trio fehlt im Kader

Doch die Fürther Mannschaft zeigte Moral und stoppte den Abwärtstrend der letzten Wochen mit einem nicht unverdienten 2:1-Sieg, für den letztlich Sercan Sararer mit seinem Siegtor in der 82. Minute verantwortlich zeichnete.

Ruthenbeck hatte schon bei der Aufstellung und der Kaderzusammenstellung ein Zeichen gesetzt, das durchaus in Zusammenhang mit seinen kritischen Worten zwei Tage zuvor bezüglich der Einstellung einiger Spieler zu sehen war. Während Nicolai Rapp, Serdar Dursun und Zlatko Tripic, die sich besonders angesprochen fühlen durften, gänzlich im Kader fehlten, saßen Niko Gießelmann und Robert Zulj nur auf der Bank, wobei letzterer angeschlagen war.

Ruthenbeck will Sieg nicht überbewerten

Letztlich waren es die richtigen Entscheidungen Ruthenbecks, der eine von Anfang an engagierte Mannschaft sah, die sich endlich wieder einmal belohnte. Und auch ihrem Trainer den Job sicherte, wenngleich der 44-jährige Fußball-Lehrer den Erfolg auf der Pressekonferenz nach dem Spiel nicht überbewerten wollte: „Das war ein Sieg heute, ein wichtiger, aber nicht mehr und nicht weniger.“

„ Die Mannschaft will mich als Trainer haben. ”
Stefan Ruthenbeck

Wie sehr ihn die Diskussion um seine Person beschäftigt hat, ließ Ruthenbeck dann in seinen Aussagen gegenüber Bild aber doch durchblicken: „Die Jungs haben heute eine Antwort an die Kritiker gegeben. Die Mannschaft will mich als Trainer haben – und sie wird mich solange als Trainer haben, wie es geht“, ist Ruthenbeck zum einen vom Rückhalt innerhalb des Teams überzeugt und zum anderen auch davon, dass die Trendwende gelungen ist.