SpVgg Greuther Fürth: Stefan Thesker kommt offenbar von Hannover 96 – Vertragsgespräche erst im Februar

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 19.11.20 | 09:30

Die SpVgg Greuther Fürth hat ihren ersten Neuzugang in dieser Winterpause offenbar fest an der Angel. Wie „Bild“ berichtet, stehen die Franken kurz vor der Verpflichtung von Stefan Thesker, der für 250.000 Euro von Hannover 96 kommen soll. Der 23-Jährige, der erst im Sommer ablösefrei von der TSG 1899 Hoffenheim nach Hannover gewechselt war, kann in der Viererkette sowohl im Zentrum als auch auf der linken Seite spielen.

Damit wäre Thesker zum einen der verspätete Ersatz für den im August nach wenigen Wochen wieder abgewanderten Malcolm Cacutalua, und zum anderen ein Backup für die linke Abwehrseite, wo der vom rumänischen Erstligisten Petrolul Ploiesti ausgeliehene Guilherme seinen schnellen Abschied vorbereitet.

In Hannover konnte sich Thesker, der nach seiner Ausbildung in den Niederlanden bei Twente Enschede den Sprung in die deutsche U21 schaffte und für diese sieben Spiele bestritt, nicht durchsetzen. Im abgelaufenen Halbjahr kam der 1,90 Meter große Abwehrhüne lediglich zu zwei Einsätzen in der Bundesliga.

Zeichen bei Hesl und Fürstner stehen auf Verlängerung

Neben der kurzfristigen Planung für die Restrückrunde, in der die untere Tabellenhälfte so schnell wie möglich verlassen werden soll, blickt Präsident Helmut Hack auch schon längerfristig in die Zukunft. Dabei stehen die auslaufenden Verträge einiger Protagonisten im Fokus. Sowohl Torhüter Wolfgang Hesl, der sich schon im November ungeduldig zeigte, als auch Mittelfeldabräumer Stephan Fürstner und Trainer Frank Kramer besitzen nur noch Verträge bis zum Ende der Saison.

Grund zur Hektik bedeuten die endende Arbeitspapiere für Präsident Hack indes nicht. Erst im Februar plant Hack konkrete Vertragsgespräche, wobei die Richtung bei Hesl und Fürstner klar ist: „Sowohl Fürstner als auch Hesl sind für uns extrem wichtig. Auch als Persönlichkeit für den gesamten Verein. Ich sehe keinen Grund, warum sie nicht bleiben sollten“, so Hack in „Bild“.

Und dass die Gespräche mit Kramer, der in der Vergangenheit schon mit einigen anderen Vereinen in Verbindung gebracht wurde, ebenfalls noch etwas auf sich warten lassen, ist offenbar von beiderseitigem Interesse: „Auch mit Frank Kramer habe ich ausgemacht, dass wir erst nach ein paar Spielen im Februar über die Vertragsverlängerung sprechen wollen. Wir sind aber ohnehin im ständigen Austausch.“