SpVgg Greuther Fürth: Tomislav Stipic nun doch ein Thema? – Wolfgang Hesl nicht nach Nürnberg

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 19.11.20 | 09:33

Die SpVgg Greuther Fürth ist sich zwar hinter den Kulissen mit Marcel Franke vom Halleschen FC über einen ablösefreien Wechsel einig, doch ansonsten liegt die Personalplanung beim Kleeblatt in diesen Tagen doch eher auf Eis.

Aus gutem Grund, soll die Kaderzusammenstellung doch mit dem neuen Trainer abgesprochen sein und wer die SpVgg künftig maßgeblich anleiten wird, ist im Moment noch nicht sicher. Dass Stefan Ruthenbeck der Wunschkandidat ist, steht zwar fest, doch ob der 43 Jahre alte Fußball-Lehrer tatsächlich vom VfR Aalen an den Ronhof wechselt, ist alles andere als gewiss.

Grund dafür ist, dass Ruthenbecks Vertrag in Aalen trotz des Abstieges noch bis 2017 läuft und der Klub von der Ostalb für die Freigabe seines Trainers eine Ablöse verlangt. Während sich die Fürther Verantwortlichen mit Ruthenbeck schon über einen Zweijahresvertrag einig sein sollen, ist noch unklar, ob die SpVgg bereit ist, die Aalener Forderungen zu erfüllen. Eine Entscheidung darüber dürfte am heutigen Montag bei einer Präsidiums- und Aufsichtsratssitzung fallen, wobei gut möglich ist, dass dann auch Alternativen diskutiert werden. Eine solche könnte laut „Kicker“ nun doch der vergangene Woche bei Erzgebirge Aue zurückgetretene Tomislav Stipic sein. Ein Grund für den Rücktritt des 35-Jährigen in Aue war der Wunsch nach Nähe zu seiner in Ingolstadt lebenden Familie, die bei einem Engagement in Fürth gegeben wäre.

Zukunft von Wolfgang Hesl weiterhin offen

Noch ungeklärt ist unterdessen weiterhin Zukunft von Torhüter Wolfgang Hesl, der gerade in der Endphase der Saison einmal mehr seinen Wert für das Team und seine überragende Einstellung unter Beweis gestellt hat, spielte der 29-Jährige die finalen Partien doch anders als vermeldet nicht mit einem Muskelfaserriss sondern mit einem Bänder- und Sehnenriss im rechten Fuß.

Hesl selbst wäre durchaus zu einem Verbleib bereit, soll aber laut „Kicker“ einen längerfristigen Vertrag und verbesserte Bezüge fordern. Ob die SpVgg diese Wünsche erfüllt oder im Zweifel lieber auf den 21-jährigen Mark Flekken und einen neuen Keeper, der Richard Strebinger (Werder Bremen) heißen könnte, setzen wird, ist noch offen. Ins Reich der Fabel gehören dem „Kicker“ zufolge dagegen Gerüchte, laut denen Hesl zum Erzrivalen 1. FC Nürnberg wechseln könnte, wo bekanntlich eine gestandene Nummer eins gesucht wird.