Greuther Fürth: Veränderungen im Winter geplant

Aktuell noch keine Vertragsgespräche mit Zulj und Co.

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 21.11.16 | 08:10
Robert Zulj

Verlässt Robert Zulj die SpVgg im Wnter? © Imago

Die Hoffnung, den 2:1-Sieg vor der Länderspielpause gegen den VfL Bochum bestätigen zu können, hat sich für die SpVgg Greuther Fürth nicht erfüllt. Stattdessen verloren die Franken bei Dynamo Dresden verdient mit 1:2 und bleiben mit lediglich 14 Punkten aus 13 Spielen im unteren Mittelfeld der Tabelle hängen.

Nach dem schwachen Auftritt in Dresden steht automatisch auch Trainer Stefan Ruthenbeck vermehrt im Mittelpunkt, für den es wohl schon im Falle einer Pleite gegen Bochum eng geworden wäre. In den verbleibenden vier Spielen bis Weihnachten sollte das Kleeblatt auf jeden Fall noch einigermaßen ordentlich punkten, um den Arbeitsplatz des 44 Jahre alten Fußball-Lehrers zu sichern.

Ein Abnehmer für Sebastian Mielitz?

Unabhängig von der Trainerfrage ist aber klar, dass die SpVgg die Winterpause zu einigen Veränderungen im Kader nutzen wird. Im „Kicker“ (Ausgabe 94/2016 vom 21.11.2016) kündigte Manager Ramazan Yildirim an, „Dinge optimieren“ zu wollen.

Dazu dürfte neben der einen oder anderen Verstärkung vor allem gehören, den Kader zu verschlanken und mehr oder weniger chancenlose Akteure abzugeben. In diese Kategorie gehört zuvorderst der ausgemusterte Torhüter Sebastian Mielitz, aber auch die Sommer-Einkäufe Lukas Gugganig und Erhun Obanor sind Kandidaten, die verliehen werden könnten. Selbiges gilt für den talentierten, aber noch nicht ausgereiften George Davies.

Elf Verträge enden

Weil der Fokus auf der momentanen Situation liegt, ist es für Yildirim unterdessen noch nicht an der Zeit, um Gespräche mit den elf Spielern zu führen, deren Verträge am Saisonende auslaufen. Darunter befinden sich mit Sebastian Freis, Sebastian Heidinger, Niko Gießelmann, Robert Zulj, Jurgen Gjasula und Andreas Hofmann mehrere Spieler, die zu den Stammspielern und sogar Leistungsträgern zählen.

Gerade bei Zulj, der schon seit längerem mit einem Wechsel in die Bundesliga oder eine ausländische erste Liga liebäugelt, könnte das Wintertransferfenster die letzte Gelegenheit sein, um noch eine Ablöse zu erzielen.