SpVgg Greuther Fürth: Was wird aus Benedikt Kirsch?

Youngster ist aktuell kaum gefragt

Benedikt Kirsch (Fürth) im Duell mit Drexler (Kiel)

Hat Benedikt Kirsch noch eine Zukunft beim Kleeblatt? ©Imago/Zink

Während David Raum in den vergangenen Wochen zum Shooting-Star bei der SpVgg Greuther Fürth avanciert ist, spielt ein anderes Kleeblatt-Eigengewächs in dieser Saison bisher nicht die erhoffte Rolle. Benedikt Kirsch, der vergangene Spielzeit immerhin noch 13 Partien in der 2. Bundesliga absolviert hat, ist seit der 1:3-Niederlage am dritten Spieltag bei Holstein Kiel nicht mehr gefragt.

Nachdem der 21-Jährige zunächst zumindest noch im Kader stand, war auch dort seit Ende September kein Platz mehr für den Mittelfeldmann, der dafür schon 13 Spiele in der zweiten Mannschaft bestritten hat. Die Regionalliga kann aber natürlich auf Dauer nicht der Anspruch des gebürtigen Regensburgers sein, der 2008 schon mit zwölf Jahren an den Ronhof kam.

Vertrag läuft bis mindestens 2019

Weil Kirschs Vertrag noch bis 2019 läuft und überdies per Option vom Verein um ein weiteres Jahr verlängert werden könnte, böte sich die Möglichkeit einer Ausleihe in der Winterpause.

Er muss sich in Geduld üben. Fußball ist sehr schnelllebig. (Berater Thomas Ziemer)

Noch zeigt sich Kirschs Berater Thomas Ziemer in dieser Hinsicht im „Kicker“ (Ausgabe 97/2017 vom 30.11.2017) aber zurückhaltend: „Er muss sich in Geduld üben. Fußball ist sehr schnelllebig.“

Zugleich fordert Ziemer von seinem Schützling „einfach immer weiter Gas zu geben“, was freilich nicht ganz leicht fallen dürfte, wenn sich keine Chance ergibt. Denkbar, dass Kirsch in der Vorbereitung auf die Rückrunde noch einmal alles versucht und sollte auch dann die Aussicht auf Einsätze nicht größer werden, gegebenenfalls Mitte oder Ende Januar das Gespräch sucht.

 

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