SpVgg Greuther Fürth: Zukunft von Niclas Füllkrug offen – Wolfgang Hesl denkt an Verlängerung

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 06.02.14 | 07:44

Den jüngsten Eindrücken aus den Vorbereitungsspielen zufolge wird die SpVgg Greuther Fürth im Spitzenspiel am Samstag beim 1. FC Kaiserslautern im 4-2-3-1 mit einer Spitze beginnen, die Niclas Füllkrug heißen dürfte. Der 20 Jahre alte Angreifer, der vier seiner sechs Saisontore beim 6:2-Erfolg bei Erzgebirge Aue erzielt hat, hinterließ in den Testspielen im Vergleich zu Ognjen Mudrinski den besseren Eindruck und wird die Fürther Offensive auf dem Betzenberg wohl anführen.

Wenn Nikola Djurdjic, für den das Spiel in Kaiserslautern nach seinem im Hinspiel erlittenen Kreuzbandriss zu früh kommt, wieder in Top-Form ist, wird sich Füllkrug aber steigern müssen, will er seinen Platz behaupten. Nicht nur darüber, sondern auch über seine Zukunft macht sich die Leihgabe des SV Werder Bremen in diesen Tagen Gedanken. Anders als noch im Dezember, als er fest von einer Rückkehr nach Bremen im Sommer ausging, will sich Füllkrug in „Bild“ trotz eines noch bis 2015 laufenden Vertrages bei Werder nun nicht mehr festlegen: „Für mich ist alles offen. Mal schauen, was am Saisonende passiert.“

In jedem Fall will Füllkrug auch in der neuen Saison bei einem Verein spielen, wo seine Chancen auf regelmäßige Einsätze größer sind als in den letzten Jahren in Bremen: „Das Jahr hier ist so wichtig für mich, weil ich hier mehr Spielpraxis als in Bremen bekomme. Ich weiß halt nicht, ob es so sinnvoll ist, sich danach wieder irgendwo auf die Bank zu setzen. Dann wäre das Jahr in Fürth ja verschenkt.“

Während bezüglichs Füllkrugs weiterem Weg im Moment aber noch keine verlässliche Prognose möglich ist, spricht bei Wolfgang Hesl vieles für einen längerfristigen Verbleib am Ronhof. Der 28 Jahre alte Schlussmann, der in dieser Saison zum Kapitän und Leistungsträger aufgestiegen ist, ließ im „Kicker“ durchblicken, sich eine Verlängerung seines noch bis 2015 datierten Vertrages vorstellen zu können: „Ich bin keiner, der wegen 500 Euro den Verein wechselt.“ Dass sein Ziel die Bundesliga ist, betont Hesl allerdings auch, wobei dafür nicht zwingend ein Vereinswechsel nötig sein muss: „Die einfachste Möglichkeit, wieder in der Bundesliga zu spielen, ist, mit Fürth aufzusteigen“, so die Fürther Nummer eins.