SV Elversberg: Lukas Pinckert 2026/27 auf jeden Fall erstklassig?
Innenverteidiger mit Ausstiegsklausel
Leistungsträger in der Elversberger Defensive: Lukas Pinckert. © IMAGO / Fussball-News Saarland
Nach der bitteren 0:3-Niederlage gegen Hertha BSC am vergangenen Wochenende, bei der die Leistung weitaus besser war als das Ergebnis, unternimmt die SV Elversberg am heutigen Samstag den Versuch, im sicherlich nicht einfachen Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden zurück in die Spur zu finden und ihre trotz öffentlicher Zurückhaltung sicherlich vorhandenen Aufstiegsambitionen zu unterstreichen.
Um am Ende unter den ersten Drei und im Optimalfall sogar auf einem der beiden ersten Tabellenplätze zu stehen, muss die Mannschaft von Trainer Vincent Wagner aber wieder stabiler stehen. Waren es in den 17 Spielen der Hinrunde noch lediglich 15 Gegentore und damit die zweitwenigsten hinter dem FC Schalke 04 (10), musste Schlussmann Nicolas Kristof im neuen Jahr in vier Begegnungen bereits acht Mal hinter sich greifen.
Obwohl in Sachen Defensivarbeit natürlich die ganze Mannschaft im Boot ist, richtet sich der Fokus dennoch besonders auf die Viererkette und damit auch auf Lukas Pinckert im Zentrum. Der 26-Jährige, der im Sommer 2022 von Viktoria Berlin an die Kaiserlinde gewechselt ist, spielt eine ordentliche Saison ohne negative Ausreißer, aber auch ohne die absolut herausragenden Auftritte.
Fixe Ablöse bei zwei Millionen Euro
Die Zuverlässigkeit Pinckerts allerdings genügte, um bei einigen anderen Vereinen Aufmerksamkeit zu erreichen. Laut einem Bericht von Sky hatten Ende Januar und damit kurz vor Transferschluss mehrere Bundesligisten Interesse. Zudem soll der Elversberger Kapitän ein Thema beim FC Brügge sein, auch für den Sommer. Dann greift eine in Pinckerts bis 2028 laufendem Vertrag vereinbarte Ausstiegsklausel mit einer festgeschriebenen Ablöse im Bereich von zwei Millionen Euro.
Gut möglich, dass für die neue Saison Klubs aus dem hinteren Drittel der Bundesliga oder eben auch aus dem Ausland an Pinckert denken, dessen Verbleib in Elversberg wohl nur im Aufstiegsfall weitgehend sicher wäre. Ansonsten könnte der gebürtige Stuttgarter auch ohne die SVE die nächste Sprosse auf der Karriereleiter erklimmen.
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