SV Elversberg: Nicolas Kristof offenbar ein Kandidat beim HSV
Schlussmann noch bis 2027 unter Vertrag
Ein verlässlicher Rückhalt: Nicolas Kristof. © IMAGO / Zink
Das Bundesliga-Debüt samt Torpremiere von Younes Ebnoutalib im Trikot von Eintracht Frankfurt beim 3:3 gegen Borussia Dortmund dürfte man auch bei der SV Elversberg aufmerksam verfolgt haben. Freilich erst, nachdem das eigene Trainingslager in Marbella mit einem 6:5-Sieg über 120 Minuten gegen den FC Basel erfolgreich abgeschlossen worden war.
Trainer Vincent Wagner konnte gegen den Schweizer Spitzenklub personell aus dem Vollen schöpfen, neben den beiden Winterzugängen David Mokwa und Raif Adam so auch nach langer Verletzungspause Sommereinkauf Luca Pfeiffer einsetzen.
Im Tor wechselten sich Nicolas Kristof und Tim Boss ab, wobei unabhängig davon die Rollenverteilung zwischen den Pfosten klar ist. Kristof ist die unumstrittene Nummer eins und hat seinen Status auch in einer gelungenen Hinrunde untermauert, darf sich zudem Chancen ausrechnen, mit der österreichischen Nationalmannschaft zur WM 2026 zu reisen.
HSV prüft mehrere Optionen
Auf Vereinsebene winkt Kristof möglicherweise auch der nächste Karriereschritt. Denn wie das Hamburger Abendblatt berichtet, ist der 26-Jährige ein Kandidat beim Hamburger SV, der nach dem Abgang von Daniel Peretz einen neuen Schlussmann sucht. Eine Möglichkeit ist dabei, dass die Hanseaten einen erfahrenen Keeper als Vertreter von Daniel Heuer Fernandes ausleihen.
Eine andere soll die Verpflichtung eines Schlussmanns sein, der Heuer Fernandes Druck machen und perspektivisch, möglicherweise schon zur nächsten Saison, zur Nummer eins aufsteigen könnte. In diesem Zusammenhang wird offenbar der Name Kristof diskutiert. Der gebürtige Heidelberger spielt seit 2021 für die SV Elversberg und besitzt noch einen Vertrag bis 2027, der aber bei einem passenden Angebot einen Wechsel nicht ausschließen würde, wie das Beispiel Ebnoutalib zeigt.
Ob die SVE allerdings dazu bereit ist, Kristof zum jetzigen Zeitpunkt kurz vor dem Rückrundenstart noch ziehen zu lassen, erscheint eher fraglich, zumal keine finanzielle Notwendigkeit besteht. Wahrscheinlicher ist, dass die Personalie im Sommer bei dann nur noch einem Jahr Restvertragslaufzeit aktuell wird – sofern sich der HSV dafür entscheidet, die Zeit bis dahin mit einer Leihe zu überbrücken.
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