SV Elversberg: Raif Adam da, Maurice Boakye kommt nicht
Nils-Ole Book dementiert Interesse am Angreifer
Vincent Wagner kann den nächsten Neuzugang begrüßen. © IMAGO / Revierfoto
Die SV Elversberg meldet nach den Abgängen von Torjäger Younes Ebnoutalib (Eintracht Frankfurt) und von Jason Ceka (Dynamo Dresden, verliehen) inzwischen auch zwei Neuzugänge. Nachdem zunächst mit David Mokwa von der TSG Hoffenheim ein neuer Stürmer präsentiert werden konnte, gab die SVE am Montagvormittag auch die schon zuvor durchgesickerte Verpflichtung von Raif Adam bekannt.
Der 20 Jahre alte Flügelspieler kommt von der zweiten Mannschaft des Hamburger SV an die Kaiserlinde und unterschrieb einen Vertrag bis Juni 2029. „Raif verfügt über sehr gute technische Fähigkeiten und ist im offensiven Eins-gegen-Eins sehr durchsetzungsstark“, kommentierte SVE-Sportvorstand Ole Book auf der Vereinshomepage die Personalie und verbindet diese perspektivisch mit einigen Hoffnungen: „Er hat in der Regionalliga gezeigt, dass er seine Qualitäten konstant einbringen kann. Wir sehen in ihm das Potenzial, seine Leistungsfähigkeit auch auf höherem Niveau abzurufen. Umso mehr freuen wir uns darauf, bei der SV Elversberg gemeinsam mit ihm die nächsten Schritte zu gehen.“
Book dementiert Interesse an Boakye
Aller Voraussicht nach bleibt Adam, der im bisherigen Saisonverlauf in 21 Partien der Regionalliga Nord sieben Toren und sechs Vorlagen verbuchen konnte, aber der einzige Neue von der Zweitvertretung des HSV.
Adams bisheriger Teamkollege Maurice Boakye, der am Wochenende ebenfalls als Kandidat gehandelt wurde, wechselt nicht ins Saarland. Sportvorstand Book dementierte gegenüber der Saarbrücker Zeitung, sich mit dem 21-jährigen Mittelstürmer zu beschäftigen.
Gleichzeitig ließ Book aber auch durchblicken, dass es im Laufe der nächsten Wochen noch zu Bewegung im Kader kommen könnte, auch wenn man in Elversberg mit dem Status quo bereits gut leben kann: „Wir sind erst einmal sehr zufrieden mit den aktuellen Transfers. Die Transferperiode geht noch bis Ende Januar. Wir sind sehr gut aufgestellt, aber passieren kann in beide Richtungen immer etwas.“
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