VfB Stuttgart verpflichtet Tanguy Coulibaly

Angreifer unterschreibt für vier Jahre

Tanguy Coulibaly beim Torschuss

Stand zuletzt für die U19 von Paris St. Germain auf dem Feld: Tanguy Coulibaly. ©Imago images/Camera 4

Update (Dienstag, 16:00):
Der VfB Stuttgart hat die Verpflichtung von Tanguy Coulibaly soeben offiziell gemacht. Der 18-Jährige unterschreibt einen Vertrag bis 2023 und wird künftig mit der Rückennummer 7 auflaufen.

„Tanguy ist ein junger, talentierter Spieler, der technisch sehr gut ausgebildet ist und eine gute Geschwindigkeit mitbringt. Er ist variabel einsetzbar, kann sowohl auf den Außenbahnen und im Angriffszentrum agieren. Wir wollen seine Entwicklung kontinuierlich fördern und freuen uns, dass er sich für den VfB Stuttgart entschieden hat“, wird Sportdirektor Sven Mislintat zitiert.

Coulibaly selbst äußerte sich zu den Gründen für seinen Wechsel: „Ich habe mich für den VfB entschieden, weil ich davon überzeugt bin, dass ich mich hier sehr gut weiterentwickeln kann. Ich möchte mithelfen, die Ziele des Vereins zu erreichen, und danke den Verantwortlichen des VfB für das Vertrauen, das sie mir entgegenbringen.“

Unser ursprünglicher Artikel (Montag, 7:22 Uhr):
Dreieinhalb Wochen vor dem Auftaktspiel gegen Hannover 96 geht die Vorbereitung des VfB Stuttgart in die nächste Phase. Nach dem Trainingslager in Kitzbühel und einem freien Sonntag bittet Trainer Tim Walter seine Schützlinge am heutigen Montag wieder zum Dienst, während parallel dazu weiter am Kader gebastelt wird.

Nachdem der Abschied von Ozan Kabak zum FC Schalke 04 nun fix ist und die festgeschriebenen 15 Millionen Euro einbringt, stehen weitere Akteure vor dem Absprung. Chadrac Akolo soll sich nach dem Ende des Afrika-Cups in Richtung 1. FC Nürnberg verabschieden und Fortuna Düsseldorf interessiert sich laut „Kicker“ (Ausgabe 54/2019 vom 01.07.2019) offenbar gleich für ein Duo – Marcin Kaminski und Erik Thommy.

Während beim zuletzt auf ungewohnter Rechtsverteidigerposition erprobten Thommy alles offen scheint, will der VfB für den bereits vergangene Saison nach Düsseldorf verliehenen Kaminski zunächst Ersatz verpflichten. Der 19-jährige Lars Lukas Mai aus dem Nachwuchs des FC Bayern München gilt in diesem Zusammenhang als Kandidat, wird aber auch vom 1. FC Nürnberg umworben und hat bislang keine Freigabe erhalten.

Coulibaly sogar ablösefrei

Unterdessen läuft auch die Suche nach weiteren Verstärkungen. Weiterhin heiß gehandelt werden dabei der österreichische U21-Nationalstürmer Sasa Kalajdzic vom FC Admira Wacker Mödling und Marvin Mehlem (Darmstadt 98). Gerade bei Kalajdzic, der nach einer guten U21-EM auch bei anderen Vereinen ins Blickfeld gerückt ist, kommen die Gespräche aber eher schleppend voran.

Dafür könnte es mit Tanguy Coulibaly von Paris St. Germain schnell gehen. Der 18-Jährige Franzose, der bei PSG bislang nur im Nachwuchs zum Einsatz gekommen ist und beim französischen Meister keine echte Perspektive bei den Profis besitzt, fühlt sich auf dem linken Flügel am wohlsten, kann aber auch rechts und offensiv in zentraler Rolle agieren.

Nach Informationen des „Kicker“ kann Coulibaly sogar ablösefrei verpflichtet werden, sodass das wirtschaftliche Risiko äußerst gering wäre. Der Youngster könnte beim VfB dann den Kaderplatz von Akolo einnehmen.

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