VfL Bochum: Chancen bei Mika Schroers?
Große Konkurrenz im Werben um den Offensivmann
Starke Saison in der 3. Liga: Mika Schroers. © IMAGO / Eibner
Anstatt sich schon fast vorentscheidend von Abstiegszone abzusetzen und eine weitgehend entspannte Länderspielpause zu erleben, muss der VfL Bochum nach der 2:3-Heimniederlage am vergangenen Wochenende gegen Holstein Kiel doch wieder etwas sorgenvoller nach unten blicken. Bei fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz ist die Lage zwar noch nicht prekär, aber auch nicht ungefährlich, zumal nacheinander fünf Duelle mit aktuell noch schlechter platzierten Mannschaften anstehen, die den VfL tiefer ins Schlamassel ziehen könnten.
Verbunden mit der noch nicht gebannten Abstiegsgefahr ist die fehlende Planungssicherheit. Kurzfristig wird der VfL kaum Neuzugänge vom Wechsel an die Castroper Straße überzeugen können, wobei dafür aber auch nicht mehr allzu viel fehlt. Der Karlsruher SC etwa, der nur vier Punkte mehr auf dem Konto hat, kann schon einigermaßen sicher für ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga planen und hat bereits seine ersten beiden Sommertransfers verkündet.
Aachen wird Kaufoption ziehen – und Schroers weiterverkaufen?
Untätig ist man in dieser Hinsicht aber auch in Bochum nicht. Nach Informationen der Bild soll sich der VfL nach Mika Schroers erkundigt haben, der aktuell von Arminia Bielefeld an Alemannia Aachen verliehen ist und sich dort mit 13 Toren und acht Vorlagen in 27 Einsätzen zu einem der herausragenden Akteure der 3. Liga enwickelt hat.
Dass die Alemannia von einer Kaufoption Gebrauch machen und Schroers für eine festgeschriebene Ablöse von lediglich 150.000 Euro fix verpflichten wird, gilt längst als sicher. Allerdings ist trotzdem überaus fraglich, ob der 24-Jährige auch 2026/27 für Aachen spielen wird. Vielmehr könnte die Alemannia den variabel einsetzbaren Offensivmann mit einem ordentlichen Transferplus auch weiterverkaufen, zumal Schroers selbst bestimmt nach Höherem strebt.
Neben Bochum sollen mit Energie Cottbus und Hansa Rostock zwei Aufstiegsanwärter vorgefühlt haben. Der FC St. Pauli, der FC Zürich und der FC St. Gallen sowie weitere namentlich nicht genannte Zweitligisten haben Schroers ebenfalls auf dem Schirm. Bochum scheint dennoch keineswegs chancenlos, sollte aber möglichst bald die fixe Perspektive 2. Liga bieten können.
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