VfL Bochum: Colin Kleine-Bekel wohl schon wieder weg
Auch bei Ibrahima Sissoko stehen die Zeichen auf Abschied
Auf dem Sprung in die Schweiz: Colin Kleine-Bekel. © IMAGO / Team 2
Mit dem norwegischen Linksverteidiger Mikkel Rakneberg (Kristiansund BK) hat der VfL Bochum zum Start ins neue Jahr einen ersten Winterneuzugang präsentiert, der nicht der letzte bleiben muss. So trainiert mit dem vereinslosen Marcel Sobottka ein weiterer Kandidat derzeit auf Probe mit, dessen Verpflichtung alles andere als abwegig erscheint.
Sobottka ist zwar seit seinem Vertragsende im Sommer bei Fortuna Düsseldorf ohne Verein, verfügt aber über die Erfahrung aus 32 Bundesliga- und 178 Zweitliga-Spielen und kennt VfL-Coach Uwe Rösler aus gemeinsamen Düsseldorfer Zeiten. Sollte sich der 31-Jährige, der in der Vergangenheit mehrfach mit Verletzungen zu kämpfen hatte, in den nächsten Tagen stabil präsentieren, ist ein Vertrag durchaus denkbar.
Auch deshalb, weil es bei Ibrahima Sissoko nach einem Abschied aussieht. Zwar ist der Wechsel des malischen Nationalspielers zum FC Nantes anders als kurz vor dem Jahreswechsel in Frankreich kolportiert noch nicht perfekt, doch Rösler bestätigte nun gegenüber der WAZ Verhandlungen und deutete einen zeitnahen Abgang mehr als nur an. Einen konkreten Interessenten verriet Rösler nicht, doch der FC Nantes soll tatsächlich intensiv werben und auch schon ein Angebot abgegeben haben.
Fortgeschrittene Gespräche mit dem FC St. Gallen
Sissoko könnte unterdessen nicht der einzige Abgang sein, den der VfL im Januar vermelden kann. Für Fast-Namensvetter Ibrahim Sissoko und Mathis Clairicia sowie den vom FC Burnley ausgeliehenen Michael Obafemi ist aber noch keine Lösung in Sicht. Die drei Angreifer kamen allesamt erst im vergangenen Sommer, haben die Erwartungen aber nicht erfüllt und könnten schon wieder gehen.
Selbiges gilt für Colin Kleine-Bekel, der im Sommer ablösefrei von Holstein Kiel an die Castroper Straße gewechselt, aktuell aber nur Innenverteidiger Nummer fünf ist. Laut dem Schweizer Boulevard-Blatt Blick soll sich der 22-Jährige nun in fortgeschrittenen Gesprächen mit dem FC St. Gallen befinden. Ein zeitnaher Wechsel in die Ostschweiz deutet sich an. Nicht klar ist bisher, wie die Rahmenbedingungen aussehen sollen. Am wahrscheinlichsten dürfte aber eine Leihe sein.
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