VfL Bochum: Die Bank als Erfolgsfaktor

Uwe Rösler lobt die Einwechselspieler

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 07.02.26 | 07:52
© IMAGO / Jan Huebner

Uwe Rösler freut sich über den Konkurrenzkampf im Kader. © IMAGO / Jan Huebner

Gewonnen hat der VfL Bochum am Freitagabend bei Preußen Münster nicht, mit dem 1:1 aber einen Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt auf Abstand gehalten und die eigene Serie auf acht ungeschlagene Spiele am Stück ausgebaut. Weil der VfL nach einem Rückstand noch gepunktet hat, herrschte nach dem Abpfiff zwar keine vollständige Unzufriedenheit, doch dass aus seiner Sicht mehr möglich gewesen wäre, ließ Trainer Uwe Rösler schon durchblicken.

„Wir haben sieben, acht klare Torchancen herausgespielt und hatten einen Expected-Goals-Wert von über zwei. Am Ende haben wir aber nur ein Tor erzielt“, haderte der von Reviersport zitierte VfL-Coach damit, dass sich seine Mannschaft für einen ansprechenden Auftritt bei schwierigen Platzverhältnissen letztlich nicht belohnt hat.

Kjell Wätjen erneut komplett auf der Bank

Damit, wie seine Mannschaft eine alles andere als einfache Begegnung in Angriff genommen und auch nach dem prestigeträchtigen Erfolg am Wochenende zuvor gegen den FC Schalke 04 (2:0) alles abgerufen hat, war Rösler mehr als einverstanden: „Wir haben emotional und mental in den vergangenen zwei Spielen viel investiert“, so der 57 Jahre alte Fußball-Lehrer, der sich insbesondere auch über die zweite Reihe freute: „Kompliment auch an meine Bank. Was ich da bringen konnte, war beeindruckend. Wir haben einen richtig guten Konkurrenzkampf.“

Tatsächlich konnte Rösler im zweiten Durchgang mit Neuzugang Oliver Olsen sowie Moritz-Broni Kwarteng, Mats Pannewig und Farid Alfa-Ruprecht nachlegen, hatte zudem mit Erhan Masovic und Marcel Sobottka noch zwei Routiniers ebenso in der Hinterhand wie mit Mikkel Rakneberg einen weiteren Winterzugang und mit Kjell Wätjen einen Youngster, der an 18 der ersten 19 Spieltage auf dem Feld stand, nun aber zwei Mal in Folge 90 Minuten auf der Bank blieb – auch ein Zeichen für den erhöhten Konkurrenzkampf und die gestiegene Qualität im Kader.

Mit Kevin Vogt, Matus Bero und Ibrahim Sissoko fehlen aktuell sogar noch drei erfahrene Kräfte verletzungsbedingt, für die der Weg (zurück) in die Stammelf aber auch nach Genesung nicht einfach werden dürfte.

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