VfL Bochum: Gregoritsch-Wechsel nun doch vor dem Abschluss – Piotr Cwielong soll noch gehen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 19.11.20 | 09:33

Am Sonntag startet der VfL Bochum mit dem Auswärtsspiel beim SC Paderborn in die neue Saison. Ob dann das beherrschende Thema der letzten Wochen, ein Wechsel von Michael Gregoritsch zum Hamburger SV, abgehakt ist oder weiterhin diskutiert wird, ist im Moment noch ungewiss.

Es spricht inzwischen aber einiges dafür, dass der Transfer nun doch zeitnah abgewickelt wird. Denn wie der „Kicker“ berichtet, war der am Montag von VfL-Sportvorstand Christian Hochstätter verkündete Ausstieg aus den Gesprächen mit dem HSV tatsächlich nur ein taktisches Manöver, um hinter den Kulissen in Ruhe weiterverhandeln zu können. Und offenbar haben sich beide Seiten nun deutlich angenähert. Laut „Kicker“ stand am Mittwochabend eine Einigung kurz bevor.

Cwielong ohne Perspektive

Die zu erwartenden Einnahmen für Gregoritsch wohl annähernd in Höhe der stets geforderten drei Millionen Euro dürfte der VfL nicht auf die hohe Kante legen, sondern noch mindestens einen, eher zwei Offensivspieler verpflichten. Erste Wahl ist weiterhin der vergangene Rückrunde vom FC Fulham ausgeliehene Thomas Eisfeld, der gerne weiter für die Blau-Weißen auflaufen würde.

Keine großen Perspektiven hat unter Trainer Gertjan Verbeek hingegen mit Piotr Cwielong ein anderer Offensivspieler. Der Pole, der auf beiden Flügeln eingesetzt werden kann, traf zwar am Dienstag bei der 2:3-Niederlage der zweiten Garde gegen Sparta Rotterdam per Elfmeter, spielt in den Planungen aber kaum mehr eine Rolle. Nach Möglichkeit soll der 29-Jährige noch abgegeben werden, wobei angesichts seines bis 2017 laufenden Vertrages auch eine Ausleihe möglich ist.

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