VfL Bochum: Noah Loosli mit und Romario Rösch ohne Perspektive?
Insgesamt elf Spieler nur bis Saisonende gebunden
Noah Loosli kann sich einen Verbleib in Bochum gut vorstellen. © IMAGO / kolbert-press
Weil der Abstand zur Abstiegszone nach wie vor alles andere als komfortabel ist, will der VfL Bochum am heutigen Sonntag gegen den SC Paderborn möglichst den nächsten Dreier einfahren und dem Minimalziel Klassenerhalt einen Schritt näherkommen. Gute Ergebnisse in den nächsten Wochen würden indes nicht nur die Nerven von Fans und Verantwortlichen beruhigen, sondern auch die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Planungen für die nächste Saison einigermaßen frühzeitig gestartet und konkretisiert werden könnten.
In diesem Zusammenhang wartet einiges an Arbeit auf die Verantwortlichen um Direktor Profifußball Markus Brunnschneider und Lizenzleiter Simon Zoller, sind doch gleich elf Spieler aus dem aktuellen Aufgebot nur bis zum 30. Juni 2026 gebunden, darunter fünf Leihspieler.
Rösch seit dem sechsten Spieltag außen vor
Zu den fest, aber eben nur noch gut vier Monate an den VfL gebundenen Spielern gehören Noah Loosli und Romario Rösch, deren Perspektiven sich nach aktuellem Stand unterschiedlich gestalten.
Innenverteidiger Loosli, der vor der Saison von einer Leihe zur SpVgg Greuther Fürth zurückgekehrt ist, hat sich im Herbst in die Stammelf gespielt und die letzten elf Partien allesamt begonnen. Angesichts des in diesem Zeitraum enorm gestiegenen Stellenwerts des 29-jährigen Schweizers würde es überraschen, wenn von Vereinsseite keine Verlängerung angedacht wäre. Loosli selbst zeigte sich diesbezüglich gegenüber dem Reviersport bereits offen: „Ich fühle mich wohl, ich glaube, ich passe gut in die Region. Ich kann mir gut vorstellen, länger hier zu bleiben.“
Kaum eine Zukunft über diese Saison hinaus dürfte hingegen der erst im vergangenen Sommer vom SSV Ulm gekommene Rösch haben. Der VfL hätte dem 26-Jährigen dem Vernehmen nach schon im Winter keine Steine in den Weg gelegt, nachdem Rösch zwar an den ersten sechs Spieltagen fünf Mal zum Einsatz gekommen war, anschließend aber nicht mehr. Stand Rösch vor Weihnachten zumindest noch meist im Spieltagskader, reichte es selbst dafür im neuen Jahr nicht mehr. Nahezu alles spricht deshalb für einen Abschied im Sommer.
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